Orientierungslaufgruppe Biberist Solothurn

Autor: Jacqueline Bill Seite 3 von 10

Jost Hammer Trainingsleiter 2013-2024

Im Rahmen der 47. Generalversammlung der OLG Biberist SO wurde Jost Hammer für 12 Jahre Trainingsleitung vom Präsidenten Patrick Henseler geehrt und mit Dank verabschiedet.

Patrick Henseler, l. mit Jost Hammer und Regula Gygax, vorne

Jost Hammer tritt nach zwölf Jahren als Trainingsleiter der OLG Biberist SO zurück. Zeit innezuhalten, und seinen grossen Einsatz Revue passieren zu lassen. 

Vorauszuschicken ist, dass Jost schon 1991- 1995 Trainingsleiter, bzw. Technischer Leiter war (fünf Jahre). Nach einer Pause stieg er zusammen mit Fabian Borner nochmals für drei Jahre, 2000-2002, als technischer Leiter ein. So kommen also 20 Jahre zusammen.

Jost Hammer mit Noé Rüegsegger, l. und Noé Henseler, r.

2013 übernahm Jost Hammer also erneut die Trainingsleitung zusammen mit dem damaligen Präsidenten Martin Gygax. Das Projekt „Ausbildungsklub“ als Trainingsgemeinschaft zusammen mit den Bucheggbergern wurde erfolgreich gestartet. Jeweils zwischen 15–20 Jugendliche nahmen regelmässig an den Trainings teil. Hie und da fehlte eine dritte Leiterunterstützung. 

2014 war Martin Gygax für die Administration verantwortlich, Jost Hammer und neu Regula Jakob für die Trainings in zwei Stärkegruppen. Der Ausbildungsklub war durch Swiss Orienteering anerkannt. Zwei Trainings wurden mit der Juniorenabteilung der OLG Bern durchgeführt. Die kontinuierliche Arbeit zeigte sich auch an der Teilnahme aller sechs Läufe des Valiant Cups von Miron Rulka, Olivier Hongler, Noemi Uhlmann und Malin Lüthi, ebenso vier Jugendlichen der Bucheggberger OL.

2015 wurde die Trainingsgemeinschaft mit BOL unter der Leitung von Jost Hammer und Regula Jakob erfolgreich weitergeführt. Die Trainingsgemeinschaft war kein Ausbildungsklub des Swiss Orienteering mehr. Die Entschädigungen wurden geringer. Martin Gygax trat aus beruflichen Gründen als Präsident zurück. 

2016    leitete Jost zusammen mit der neu in den Vorstand gewählten Tanja Uhlmann. Er als Trainingsleiter, sie als Trainingskoordinatorin und J+S Coach. Es sollte eine erfolgreiche Zusammenarbeit werden. Acht neue Mitglieder! Neue T-Shirts! Es trainierten regelmässig ca. 15 – 20 Kids im Alter zwischen 8 und 16 Jahren in den 17 Sommer- und 11 Wintertrainings.

2017 nahmen ca. 25 Kinder teil. Miron Rulka gehörte dem Nachwuchskader an. Noemi Uhlmann wurde im Sprungbrett aufgenommen. 

Neun Biber hatten an sechs Wertungsläufen des BKW-Cups teilgenommen. Das Jubiläums-Wochenende über Auffahrt im französischen Jura und das Wettkampfwochenende auf der Rigi standen auf dem Programm. Im Juni fand ein spezielles Elterntraining auf dem Weissenstein statt.

2018 folgte ein Wochenende in der Innerschweiz. Am Samstag bestritt man bei nassem Wetter den Dorf-Sprint in Unterägeri. Am Sonntag konnte an der MOM ein zweiter und dritter Platz gefeiert werden. Die J+S-Leiterinnen Brigitte Hammer und Lisa Sprenger waren mit im Trainerstab.

2019 war das Biberweekend in Rueun, GR. Mit ca. 35 Teilnehmenden war das Weekend sehr erfolgreich. Ein herzlicher Dank ging insbesondere an Jost Hammer für seine grossartigen, technisch anspruchsvollen Trainings im Gelände um Flims. An den Schweizermeisterschaften konnten die Biber zehn Top Ten Plätze belegen.

Ab 1. November 2019 wurde die Zusammenarbeit mit den Bucheggberger OL beendet. Zu gross waren die Unstimmigkeiten geworden. 

2020 prägte die ausbrechende Pandemie das Geschehen. Trotz Coronajahr konnten 28 Trainings unter Einhaltung des Schutzkonzeptes mit vielen motivierten Teilnehmenden durchgeführt werden. Bei den Wettkämpfen sah es anders aus. Sehr viele Läufe wurden – auch sehr kurzfristig – abgesagt. Die ersten ausgebildeten 1418Coaches hiessen Alina, Malin, Noemi und Siri. 

Stefanie Burki wurde im Herbst in das Sprungbrett des «Soubäre» Kaders aufgenommen. Noé Henseler in die Anschlussgruppe im Bike-OL.

2021 war Corona immer noch präsent. Dank Schutzkonzept und konsequentem Outdoor-Sport konnte Jost 31 Trainings auch mit der Unterstützung der zwei neuen J+S Leiterinnen Alina Fadel und Noemi Uhlmann durchführen. 

2022 wurde Janik Burki ins Nachwuchskader BE/SO aufgenommen. Es war wohl das anspruchsvollste Jahr. Tanja Uhlmann musste sich einer Operation unterziehen und folglich kürzertreten. Jost konnte auf die Zusammenarbeit mit mehreren befreundeten OL Klubs zählen, aber auch auf Klubmitglieder. Gross war die Trauer, als im Dezember dann Tanjas Ehemann unerwartet verstarb. Ein Jahr, indem niemand einen Jahresbericht schreiben mochte.

2023 zog Jost alle Register, um die Trainings ohne die Koordination von Tanja Uhlmann zu organisieren. Lotta Lüthi wurde ins Nachwuchskader BE/SO aufgenommen. Fabian trat als neuer Biber der OLG bei. An die gute Trainingsbeteiligung des Vorjahres konnte man nicht anknüpfen. 

2024 erhielt die OLG Flügel. Siri Gygax, Malin Lüthi traten mit Miron Rulka dem Vorstand bei. Leonardo gesellte sich neu zu den Bibern. Die Trainingszusammenarbeit mit den beiden jungen Frauen, begann sich zu entwickeln, so dass Jost fand: «Es ist wichtig, dass die junge Generation übernimmt. Zudem kann neue Energie fliessen!»

Ich habe den Eindruck Jost konnte immer aus dem Vollen schöpfen. Ja klar, er ist ja auch J+S Experte, war Eliteläufer und Nationaltrainer. Dennoch, die Trainings organisierte er mit einer Leichtigkeit, welche die ganze Arbeit dahinter vergessen liess. Sein Anspruch war hoch: das Training sollte auf die bevorstehenden Läufe vorbereiten. Es war ihm wichtig in unterschiedlichem Gelände Trainings anzubieten. Die Jungen mussten manchmal auch hören, dass ihre Bahnlegung noch optimiert werden könnte. Die Trainingswilligen sind ihm in Scharen gefolgt, wie beim Weihnachtssprint, und manchmal habe sie ihm die Gefolgschaft fast verweigert wie einmal in Corcelles. 

„Lieber Jost, in den vergangenen zwölf Jahren hast du hunderte von Trainings geleitet, begleitet, oder besucht. Trainingsleiten heisst Zeit einsetzen, organisieren, motivieren, und ab und zu auch eine Baisse aushalten. Der Lohn war ein Dankeschön, ein Föteli, eine J+S-Entschädigung und nun ein Rückblick. Das wars?

Nein, ich denke du darfst mit Stolz und Freude sehen, dass deine jahrelange Arbeit als Leiter Früchte trägt. Adrian Jäggi, Miron Rulka, Malin Lüthi, Siri Gygax, Stefanie Burki, Noé Henseler, Noé Rüegsegger, Alina Fadel, Lotta Lüthi, Janik Burki, Noe Emch und mehr haben sich in den vergangenen Jahren zu ganz tollen jungen Leuten entwickelt, denen der OL-Sport am Herzen liegt. Sei es als Vereinsmitglied, 1418Coach, J+S Coach, J+S-Leiterin, Nachwuchskadermitglied Be/SO, MTBO Kadermitglied oder sogar als Vorstandsmitglied. 

Das Nachwuchskonzept, welches am Anfang deiner 12-jährigen Arbeit als Trainingsleiter stand, hat Früchte getragen. Und du darfst darf mit Freude und Genugtuung sehen, dass Siri Gygax und Malin Lüthi übernehmen.“

Miron Rulka, l. und Jost Hammer

Miron Rulka, der diese Zeit als Jugendlicher mit erlebt hatte, und heute Vizepräsident und Wettkampfkoordinator ist, freute sich mit Jost ein PowerPoint Karaoke als Special Guest zu machen.

Beitragsbild: Jost Hammer mit den beiden neuen Leiterinnen Siri Gygax, l. und Malin Lüthi, r.

Fotos. J. Bill

Von der Sammlung zum Archiv

«Eigentlich gehören diese Unterlagen meines Kinder-OL nicht hierher», denke ich beim Stöbern im «Archivschrank» der OLG Biberist SO im Materiallager in Bellach. 

Ja, was gehört denn in ein Archiv? Irgendwie beschäftigte mich diese Frage. Zufälligerweise publizierte Vitamin B, Fachstelle für Vereine, eine Neuauflage der Arbeitshilfe «Das Vereinsarchiv» der Historikerin und Leiterin des Staatsarchiv Aargau. Das Staatsarchiv Aargau fördert die Archivtätigkeit im Wissen darum, dass Vereine die gesellschaftliche Entwicklung widerspiegeln. So sind sie für die Geschichtsforschung bedeutsam. 

«Das Archivieren von Vereinsakten ist zwar mit Aufwand verbunden, aber gleichzeitig macht das Vereinsarchiv auch die Leistungen der ehrenamtlichen Arbeit sichtbar», bilanzierte Andrea Voellmin.

Was soll und muss archiviert werden?

Gründungsprotokoll, Statuten und deren Änderungen, Jahresbericht, Jahresrechnung (10 Jahre Pflicht), Protokoll der GV, Mitgliederlisten, Vorstandsprotokolle, Vereinsprogramme. Wenn vorhanden: Fotos, Filme, Zeitungsausschnitte.

Sonst gibt es in der Schweiz keine Vorschriften zur Aufbewahrung der Unterlagen. 

Wie gehen Profis beim Archivieren vor?

Sie erstellen einen Archiv- und Registraturplan.      

Die Kontakte zum Staatsarchiv Aargau und zum Staatsarchiv Solothurn lieferten die Grundlagen für einen solchen Plan. Er klärt im Voraus Fragen wie: «Welche Systematik entwickeln wir für unsere Ablage? Was soll unter welchem Stichwort abgelegt werden, was wird nicht archiviert? Wie berücksichtigen wir die Kompatibilität mit der aktuellen Vereinsablage?“

Bei fachlichen Fragen durfte ich jeweils bei einer Archivarin nachfragen. Sie freute sich über unser Engagement und stellte uns ihr langjähriges Wissen zur Verfügung.

So lagert zum Beispiel das älteste Dokument zuunterst im Aktenumschlag und die neueren in zeitlicher Abfolge obenauf. Bei mehreren Aktenumschlägen zum gleichen Thema, wird durchnummeriert.  Der Aktenumschlag Nummer 1 enthält die ältesten Dokumente und liegt zuoberst in der Archivschachtel. 

Wer hilft mit 50 Ordner zu durchforsten?

Als der Vorstand grünes Licht zum Archiv gab, machte ich mich auf die Suche nach Mitstreitern. Was konnte mir Besseres passieren als Gründungsmitglied Ruedi Bösch für die Mitarbeit zu gewinnen? Gemeinsam erarbeiteten wir aufgrund der Ablagestruktur für Gemeinden des Staatsarchivs Solothurn den Registraturplan für die OLG Biberist SO und legten ihn dem Vorstand zur Genehmigung vor.

 Es war wohl glückliche Fügung, dass Ursi Marty an der GV 2024 Tischnachbarin von Ruedi Bösch war. Sie meldete sich an der GV spontan zur Mitarbeit.Wie macht man das praktisch?

Erahnend, dass das eine rechte Auslegeordnung würde, gelangte ich mit einer Raumanfrage an die Gemeinde Biberist. Und die zeigte sich sehr grosszügig und stellte uns ihr Sitzungszimmer Schachen kostenlos zur Verfügung. 

Aufgrund des Registraturplans hatte ich grosse OL-Karten beschriftet, um das gesichtete Material ein erstes Mal geordnet ablegen zu können. Ruedi war es, der das ganze Archivierungsmaterial bei der Firma Oekopack Conversus AG in Spiez persönlich abholte und so dem Verein die hohen Portokosten ersparte. 

Dann ging es an die Arbeit. Das jahrzehntealte Archivmaterial wurde von rostigen Büroklammern, Post it oder Plastikmäppchen befreit. Die Erfahrungen von Ruedi Bösch als Gründungsmitglied, Trainingsleiter, Laufleiter, … sowie Ursi Marty als ehemaliges Vorstandmitglied, Laufleiterin, Trainingsbegleiterin, … waren sehr wertvoll, wenn es darum ging Archivwürdiges einzuordnen. Blatt für Blatt musste durchgesehen und bewertet werden. Bei Mehrfachexemplaren wurde das schönste Exemplar jeweils archiviert. In stetem Austausch, aber dennoch mit grosser Konzentration, wurde Ordner für Ordner durchgearbeitet und dann entsorgt. Ursi brachte es kaum übers Herz die Metallbügel des ersten Ordners von 1977 herauszutrennen. Er war von Fritz Gribi, dem ersten Präsidenten, erstellt worden. 

Fotos waren eine Rarität. Unverhofft tauchten aber Fotos von einem OL in Frankreich auf. Der Zufall wollte es, dass wir drei uns auf einer Gruppenaufnahme erkannten. Wann war das gewesen, und wo genau? Erinnerungen kamen auf, Details waren präsent, aber partout nicht der genaue Ort und das Jahr. «Auf dem Foto halte ich unsere kleine Tochter Clara auf dem Arm und meine Frau ist auch dabei», bemerkte Ruedi, «ich nehme das Foto mit nach Hause und frage nach.» Tatsächlich! Seine Frau Anne-Françoise wusste Bescheid: 5 Tage OL in Les Rousses, F, 1994. Und Ursi brachte beim nächsten Mal ihr Fotoalbum 1994 mit.

Auch wenn der Registraturplan eine grosse Hilfe war, brauchte es immer wieder den Austausch: Kommt das ins Archiv? Ist das bei dir schon aufgetaucht? Wo hast du es abgelegt?

Zum Schluss ging es darum die entstandene Ablage nochmals zu überprüfen, und wichtige Dokumente aufzulisten. Dann wurde alles in die beschrifteten Aktenumschläge gelegt und in der entsprechenden Archivschachtel versorgt. Der Registraturplan wurde mit den aufgelisteten Dokumenten zum Archivplan.

Wie gross war der Aufwand?

Im Februar 2024 starten wir mit zwei Halbtagen. Doch schon bald war uns klar, dass wir ganze Tage einplanen mussten, um besser vorwärtszukommen. Wir konnten immer noch eine längere Mittagspause machen. Doch Pausen wurden dann höchstens gemacht, um kurz etwas zu essen und Erinnerungen auszutauschen. So schafften wir es, die ganze Sammlung in acht Tagen zu archivieren.

Wie geht es mit dem Vereinsarchiv weiter?

Mehrere Anfragen das Archiv an einem staubfreien, trockenen Ort lagern zu können, wurden abschlägig beurteilt. So befindet es sich zurzeit bei Jacqueline Bill.Der Vorstand evaluiert eine Lösung zur Digitalisierung des Archives mit dem Ziel, dieses den Mitgliedern zugänglich zu machen (auch im Hinblick auf das Jubiläumsjahr 2027).

Dank

Ich bedanke mit beim Vorstand für das Unterstützen meiner spontanen Idee die ungeordnete Sammlung, die immer schon als Archiv bezeichnet wurde, richtig zu archivieren.

Ein besonderer Dank gilt Ursi Marty und Ruedi Bösch für ihre motivierte, humorvolle und sehr geschätzte Mitarbeit. Dank euch haben wir nun ein Archiv, das seinen Namen verdient!

Fotos: J. Bill

Saisonbericht von Lotta

Lotta Lüthi, 2008, lässt uns an ihrer besonderen Saison mit der Sichtung eines lebenden Elefanten in Südafrika bis zur Begegnung mit einer Elchfamilie in Schweden teilhaben. Das rote Band ist der Sport, und zwar der Orientierungslauf.

Wir gratulieren Lotta zur Selektion ins NWK BE/SO in die Kategorie D18 für die kommende Saison 2025 und wünschen ihr viel Spass und Erfolg.

Foto: Simon Buser

Saisonbericht 2024 von Janik

Foto: Sven Aschwanden

Janik Burki, 2008, ist seit 2020 bei den Soubären, Nachwuchskader Bern/Solothurn. Fernab von zu Hause ist er in Fruthwilen TG im zweiten Lehrjahr zum Landwirt. Sein Ausbildungsbetrieb bietet ihm die Ausbildung in der Milchwirtschaft, im Ackerbau und im Obstbau, Äpfel und Kirschen. Wie er die Balance zwischen seiner anforderungsreichen Ausbildung und dem Training und Wettkampf für den OL findet, erzählt er uns in launigen Worten.

Janik Burki – Saison 2024

Wir gratulieren Janik zur Selektion ins H18 Nachwuchskader 2025 herzlich und wünschen ihm toi, toi, toi!

Wo ist Janik?
Foto: Sven Aschwanden

Foto: Marius Peter

Stefanie, J+S-Leiterin, verlässt das Kader auf eigenen Wunsch

Stefanie, Trainingsleiterin im Tannhubel, 3.v.l.

Die achtzehnjährige Stefanie Burki ist seit 2020 im Nachwuchskader Bern/Solothurn. 2024 hat sie es sich nicht leicht gemacht, den Entscheid zu treffen, auf eigenen Wunsch aus dem Kader auszutreten. Wie es dazu gekommen ist? In ihrem persönlichen Saisonrückblick lässt sie uns eindrücklich an ihrem Entscheidungsprozess teilhaben. 

Saisonbericht 2024_Stefanie

„Der OL-Sport ist nach wie vor meine Leidenschaft“, hält sie fest. Und sie lässt ihren Worten Taten folgen. Mit dem Besuch des J+S-Leiterkurses diesen Herbst vom 30.09-05.10.2024 in Burgdorf macht sie gleich Nägel mit Köpfen. „Ich habe gelernt, wie ich ein Training spannend aufbauen kann. Wie zum Beispiel Spiele für den Einstieg, über niveaugerechte Bahnen für alle bis hin zur Auswertung des Trainings, sodass die Teilnehmer das nächste Training mit Spannung erwarten. Ich freue mich, das Gelernte in kommenden Trainings umzusetzen.“ 

Einerseits bedauern wir Stefanies Entscheid aus dem Kader auszutreten, andrerseits zollen wir ihr grossen Respekt ihre Zukunft selbst in die Hände zu nehmen. 

Wir sind dankbar und freuen uns sehr, dass sie ihr Wissen und ihre Erfahrungen als Kaderathletin dem Verein zur Verfügung stellt. «Bis bald im Wald, Stefanie!»

Fotos: Stefanie Burki,  Jacqueline Bill

Zum Gedenken an Fritz Gribi

Wir trauern um Fritz Gribi, Gründungs- und Ehrenmitglied sowie erster Präsident der OLG Biberist SO.
Fritz ist am 13. November 2024 nach einem reich erfüllten Leben im Alter von 91 Jahren friedlich eingeschlafen. Er hat den Verein – in den Pionierjahren des Orientierungslaufes im Kanton Solothurn – massgeblich geprägt und ein solides Fundament für die bald 50-jährige OLG gelegt. 47 Jahre hat er seinem Verein bis ins hohe Alter die Treue gehalten.

Erster Präsident, 1977 – 1982

v.l. Hans Schneider, Trainingsleiter und Fritz Gribi, Präsident

Gleich zu Beginn trat die neugegründete OLG Biberist dem nationalen Verband, der damaligen Schweizerischen Interessensgemeinschaft für OL, SIOL, bei. Da noch kein Kantonaler Verband bestand, trat sie dem Bernischen OL-Verband, BOLV, bei, um talentierten Nachwuchsmitgliedern die Teilnahme an Kaderanlässen zu ermöglichen. Als initiative OL-Gruppe unternahm sie die notwendigen Schritte zur Gründung eines kantonalen Orientierungslaufverbandes. Am 5. März 1981 wurde in Oensingen der Solothurnische kantonale Orientierungslaufverband, SKOLV, gegründet. Die OLG trat bei.
An seiner ersten GV 1978 begann einer seiner geliebten Reime wie folgt:
„Wär gsehn i do im Waldhus sitze?
Nüt als nume OL-Fritze:
Meitschi, Giele, Wunderläufer,
Blocher, Trämler und so witer,
OL-Virus-chranki Wäse, wo stundelang tue Charte läse,
zobe, znacht und früe am Morge,
d’Muetter macht sich langsam Sorge
und sie wätteret: „S’isch grüüsli,
er list no Charte uf em Hüüsli!“

Die Vereinsstatuten waren dem 46-jährigen Präsidenten eine wichtige Orientierung. Was machen wir, um den Zweck des Vereins zu erreichen? Wo müssen wir sie ändern? GV 1978

Dabei konnte er auf seinen Trainingsleiter, Hans Schneider, J+S Leiter 3, und weitere engagierte Mitstreiter zählen. Die Erfolge des Nachwuchses liessen nicht auf sich warten. Regionale Kader und Nationale Kader wurden erklommen. Mitglieder wie Jost Hammer, Ruedi Bösch, Markus Lüthi oder Regula Matter (heute Jäggi) wüssten da Einiges zu erzählen.

Fritz Gribi an der „Woschhänki“ mit Ruedi Bösch (rechts davon)

Hier ein weiterer spannender Einblick ins Archiv: GV 1980 im Backi

Fritz Gribi mit braunem Pullover und Knickerbockerhose, Oberdorf 1980, Anreise zur GV ins Backi

Als Oberstufenlehrer und Vater von vier Söhnen war es ihm ein grosses Anliegen Schülerinnen und Schüler für den OL zu begeistern. Der jährliche Wasserämter Schüler-OL und Wasserämter Nachwuchs-OL zeugen davon. Ab 1980 wurden auch OL-Lager durchgeführt: Tenero (1980), Les Mottes (1981) und Schwägalp/Säntis (1982). Es war der Beginn von vielen weiteren jährlichen OL-Lagern der OLG. 1981 wurde Thomas Kneubühler Klubmeister an der erstmalig durchgeführten Klubmeisterschaft. In seiner 5-jährigen Präsidialzeit verdoppelte sich die Mitgliederzahl.
Nach seiner Präsidialzeit begann Fritz auch die Leitung von Läufen zu übernehmen. Z.B.
NOM 1985, 13. Biberister OL im Buechhof
1989 17. Biberister-OL/ Nat. A-Lauf auf dem Montoz

Fritz bei einem Schüler-OL
 

Ehrenmitglied

Im Jahr 1984 wurde er aufgrund seiner grossen Verdienste zusammen mit Hans Schneider zum Ehrenmitglied ernannt. sie erhielten einen Zinnbecher als Geschenk.

Kartenzeichner

Fritz Gribi begann an seinem Wohnort 1998 die erste Schulhauskarte „Altes und Neues Schulhaus Subingen“ im M. 1:2’000/A4 zu zeichnen. Zwei Jahre später listet er schon 19 Schulhauskarten auf, die er aufgenommen und gezeichnet hat. Weitere sollten folgen. Im Verlaufe der Jahre kamen Grossprojekte dazu wie die   Karte Balmberg  oder die Initiierung der Weissensteinkarte.

Seine Begeisterung fürs Kartenzeichnen hat er wohl seinem Sohn Markus vererbt, der von 1992 bis 1997 als Kartenchef amtete. Wäre unser heutiger Kartenchef Thomas Jäggi ein so engagierter Kärteler geworden, wenn nicht Fritz ihm die ersten Schritte im Kartenzeichnen beigebracht hätte? Thomas Jäggi erzählt auch, dass Fritz bis vor drei Jahren immer noch Karten gezeichnet habe. Unbestätigten Infos zufolge soll er sogar die Umgebung des Altersheimes kartiert haben. 

Passionierter OL-Läufer

Alle, die Fritz gekannt haben, wissen wie sportbegeistert er war. Seien es Orientierungsläufe, Langläufe oder Radfahrten. Unzählige Podestplätze heimste er ein. So belegt Fritz noch im Jahr 2023 den 15. Rang (von 2032 Läufern) bei der Ewigen Senioren Rangliste des SOLV. Fritz ein Werbeträger für die OLG Biberist in Zeiten ohne Social Media. Das legendäre Mannschaftstrio Fritz Gribi, Hans Schneider und Peter Bischof war ebenfalls Garant für Siege.

v.l. Hans Schneider, Peter Bischof und Fritz Gribi

Im Pflegeheim Tharad in Derendingen, wo er die letzten Jahre verbrachte, liess er sich von den Beschwerden des Alters nicht daran hindern, selbst im hohen Alter Runden mit dem Dreirad zu pedalen. Wahrlich einer, dem der Sport Lebenselixier war!

Ein Dank geht an Hans Schneider, der der OLG die Fotos zur Verfügung stellte und Patrick Henseler für das Digitalisieren der GV-Unterlagen. 

Publiziert in Solothurner Zeitung vom 20.11.2024

Malin, unsere neue J+S-Leiterin

Malin Lüthi hat einen zweiteiligen J+S Grundausbildungskurs Orientierungslauf besucht. Dieser fand vom 23.03.2024 – 26.03.2024 sowie vom 31.05.2024 – 02.06.2024 in Frauenfeld TG statt. Sie gibt uns gleich selbst Einblick in ihre Ausbildung. 

„Ich habe den J+S-Kurs sehr interessant gefunden. Zudem fand ich es wertvoll in einer Gruppe mit Leitenden unterschiedlicher OL- und Leitungserfahrung zu sein. Dadurch konnten alle von allen profitieren. Der Kurs bestand sowohl aus Theorie- als auch praktischen Teilen. Das Highlight der Ausbildung war sicher, gemeinsam mit anderen angehenden J+S-Leitenden ein Training für Nachwuchsläuferinnen und -läufer des Kantons Thurgau zu organisieren. Dabei haben wir in verschiedenen Gruppen gemeinsam einen Trainingstag durchgeführt.

Ich finde, ich habe in diesem J+S-Kurs wirklich auch Neues gelernt. Vor allem nehme ich Aspekte für das Leiten einer Gruppe Jugendlicher allgemein mit, nicht nur OL-spezifisch. Mir wurde auch bewusst, dass ein bewusster Einstieg und Ausklang im Training für die Kinder und Jugendlichen sehr wichtig sein können. Zudem können auch Spielformen eingebaut werden, die nichts mit OL zu tun haben. Ich möchte auf jeden Fall diese Punkte mitnehmen und in unseren Trainings umsetzen. 

Ich freue mich nun, als richtige J+S-Leiterin coole Trainings für unsere Jüngsten in der OLG Biberist SO durchzuführen.“

Ja, und das setzt sie auch schon überzeugend in die Tat um. So zum Beispiel am gestrigen Training im Leewald mit der Einführung eines Mädchens in den OL. Oder bei der Mithilfe des ImpOLs-Lagers vom 6.-12. April 2025 in Rämismühle, ZH.

Liebe Malin, wir gratulieren dir herzlich zu deinem Engagement und wünschen dir viel Genugtuung beim Ausüben dieser Aufgabe. 

Fotos: J. Bill

Heja Lotta

Eksjö

Lotta, du hast dich entschieden dich auf das Abenteuer Schulaustausch Schweden einzulassen. Wie geht es dir inzwischen?

Mein Schwedenabenteuer hat für mich Mitte August begonnen. Ich habe die Möglichkeit bekommen ein Jahr mit dem OL-Gymnasium in Eksjö zu trainieren. Die Zeit hier ist super cool und ich konnte schon jetzt viele neue Freundschaften knüpfen. Leider war ich verletzt, da ich eine Entzündung am SI-Joint hatte. Hier ist es aber halb so schlimm, da im Eleverhemmet immer viel läuft.

Du gehst nun seit Schuljahresbeginn für ein Schuljahr ins OL-Gymnasium Eksjö in Schweden. Es ist eines von neun OL-Gymnasien in Schweden. Eksjö ist zudem die am besten bewahrte Holzstadt Schwedens. Wie bist du auf dieses Gymnasium gekommen? 

Ich wusste schon lange, dass ich ein Austauschjahr in Schweden machen will. Als ich mal gehört habe, dass es in Schweden OL- Gymnasien gibt, war für mich schnell klar, dass ich mich an eines der Gymnasien bewerben will. Ich habe Eksjö nicht ausgesucht, es war der einzige Ort, da ich eine Zusage bekommen habe. Mit dieser Zusage bin ich aber mehr als glücklich.

Was zeichnet es aus?

Es ist nur ein sehr kleines Gymnasium und sehr familiär. 

OL Gymnasium in Eksjö


 Welche sportlichen Ziele verfolgst du mit dem Besuch des OL-Gymnasiums?

Ich will in diesem Jahr meine technischen Fähigkeiten verbessern und, dass ich nach diesem Jahr in Schweden eine bessere OL-Läuferin bin, um mit der Spitze mithalten zu können.

Interview in Falun (Dalsdubblen)

Was gefällt dir in Eksjö?

Es ist eine sehr herzige Stadt, sehr klein und übersichtlich. Man ist schnell in der Natur, hat aber gute Zugverbindungen in die nächst grösseren Städte ( Jönköping, Stockholm,..)

Eksjö

Du lebst in einem Eleverhemmet, Studentenwohnheim. Da ist naturgemäss immer etwas los. Wie können wir uns deinen Alltag vorstellen?

Am Morgen habe ich um acht Uhr Schule, wenn wir keine Trainingseinheit am Morgen haben. Mittagessen gibt es sehr früh schon (10.30-11.30 Uhr), welches wir in der Schule bekommen. In Schweden ist Schulessen für alle gratis. Nach der Schule am Nachmittag, welche meist nicht lange geht (ca. 13.30 Uhr), haben wir dann meist gemeinsames Training. Direkt nach dem Training wird dann gemeinsam Znacht gegessen (Middag um ca. 16 Uhr). Dies wird wieder von der Schulküche zur Verfügung gestellt. Danach haben wir meist freie Zeit, welche wir oft zusammen im Gemeinschaftsraum verbringen oder zusammen die Hausaufgaben erledigen. Um 19.45 Uhr gibt es dann noch Kvällsfika. Da kann man noch Müsli oder Brot essen. Danach wird meist noch zusammen ein Film geschaut.

Wird die Hausarbeit wie in Schweden üblich auch unter den Bewohnenden aufgeteilt?

Wir haben zwei Angestellte, die für uns Frukost und Kvällsfika zubereiten und das Haus putzen. Am Wochenende sind wir jedoch selbst verantwortlich und müssen selbst kochen.

Uns interessiert natürlich dein Stundenplan. Welchen Stellenwert hat der OL, bzw. Sport? 

Wir haben extra weniger Schule und der Stundenplan ist an die Trainingszeiten angepasst. 

Welche anderen Schulfächer belegst du?

Ich besuche Idrott ( Sport), Fysik, Biologi, Geografi, Svensk som andra språk, OL-Teori (Trainingslehre) und Engelska.

Wie sieht es mit der sprachlichen Verständigung im Unterricht aus? 

Das geht eigentlich langsam sehr gut und natürlich verstehe ich nicht jedes einzelne Wort, versuche aber immer den Kontext zu verstehen und wenn dies nicht klappt, können mir meine Schulkameraden immer helfen. 🙂

Welches sind deine drei Lieblingswörter auf schwedisch und wie lautet ihre deutsche Übersetzung?

fint terräng -> schönes Gelände. Weitere Wörter kommen mir gerade nicht in den Sinn. 😉

Vielleicht verrätst du uns auch etwas zu: Kannst du auf ein Stipendium zählen, oder müssen deine Eltern tief ins Portemonnaie greifen für dieses Austauschjahr?

Das Gymnasium ist sehr günstig und soweit ich weiss, sind die Kosten für meine Eltern nicht grösser hier in Schweden. Sogar günstiger, als wenn ich in der Schweiz leben würde.

Wirst du beim Wiedereintritt in die KSSO nach einem Jahr eine Stufe unterhalb der Stammklasse eintreten?

Da ich das 3. Jahr an der Kanti verpasse und wir in diesem Jahr schon einige Fächer abschliessen, muss ich dieses Jahr nachholen. Das bedeutet, dass ich nächstes Jahr eine Stufe unterhalb weitermache.

Liebe Lotta, wir wünschen dir allt gott och lycka till!

sjö in Eksjö

blå lagunen auf gotland

Fotos: Lotta Lüthi

Klubmeisterschaft 2024

Es war einmal ein wunderschöner Spätsommertag als der Bahnleger der Klubmeisterschaft den Läuferinnen und Läufern ankündigte, dass er die Kontrolle etwas verloren habe und sechs Fehler gemacht. Ups, so fängt kein Märchen an, auch wenn das Juragelände am Nordhang des Montoz solches verhiess!

Die letztjährigen Klubmeister Beat Roth und Jost Hammer hatten eine besondere Klubmeisterschaft ausgeheckt.

Sechs Unentwegte der OLG Biberist SO, die trotz reich befrachtetem September-Wochenende die Reise an die Klubmeisterschaft antraten, waren auf einen streng geheimen Wettkampfmodus gefasst. Ebenso die grosse Gästeschar der ol.biel.seeland, welche freundlicherweise ihre OL-Karte „malleray-bévilard“ zur Verfügung gestellt hatte.

So besammelte man sich im Waldhaus der Burgergemeinde Reconvilier. Beat und Jost setzten 28 Posten und bereiteten den Massenstart nach den Regeln der FIS (blau, rot, schwarz – im Wald eben grün) vor.

Und los ging’s! Nach der erfolgreichen Fehlersuche zu Beginn, lockte ein Score-OL mit fetten Punktzahlen. Wer holte am meisten Punkte in einer Stunde?  

Thomas Jäggi wird Klubmeister 2024, gefolgt von Markus Schneider und Mirjam Lüthi. Félicitations!

Beim anschliessenden Grillieren und Plagieren liess man die Klubmeisterschaft auf der märchenhaften Pâturage sous Montoz mit einem Merci beaucoup! an die beiden Organisatoren Jost und Bee ausklingen.

Siegerfoto: Markus Schneider, Thomas Jäggi, Mirjam Lüthi

Fotos: Jost Hammer

SM im Bike-OL Langdistanz

Adrian Jäggi vor dem Start

Am Samstag, 24. August 2024, ging in Biberist die Schweizermeisterschaft im Bike-OL in der Langdistanz unter der Leitung von Thomas Jäggi, OLG Biberist SO, über die Bühne.  Bei prächtigem Wetter traten die 105 behelmten Bikerinnen und Biker, mit der von Thomas Jäggi aktualisierten Karte „buechhof -altisberg bike o“ im Kartenhalter, in die Pedale.

Der Zollikofer Adrian Jäggi, OLG Biberist SO konnte seinen Titel als Langdistanz Schweizermeister erfolgreich bestätigen wie auch die Brittnauerin Ursina Jäggi, OLG Rymenzburg.

Verantwortlich für die Bahnlegung war Thomas Kämpfer, selber ein passionierter Radfahrer. Mit dem Start im Altisberg und dem Ziel im Buechhof legte er Bahnen, die Routenwahlprobleme stellten und Bike-technisch interessante Abschnitte boten. So hatte Adrian Jäggi bei der Herren-Elite eine Strecke von 41 km zurückzulegen und dabei knifflige Routenwahlentscheide zu treffen, da er das Wegnetz benutzen musste. Die vorgesehene Richtzeit von 105 Min. unterbot er mit 1:32:25 jedoch deutlich. Ob die Freude wieder einmal in heimatlichem Gefilde zu fahren den durchtrainierten Langdistanz Spezialisten zusätzlich beflügelt hatte? Mit seiner Siegeszeit distanzierte er den Zweitplatzierten um rund 5 Minuten und festigte seine Rolle als Teamleader im Bike Kader.

„Guter Lauf, sogar die kürzeste Bahn war spannend“, strahlte ein Junge der Kategorie Offen kurz.

Nebst illustren Namen wie Monika Bonafini, vierfache Goldmedaillengewinnerin der Worldmasters 2024 in Dänemark oder Sabrina Meister, Bereichsleiterin Leistungssport, Swiss Orienteering. wagten auch 14 Neulinge das schnelle Orientieren mit dem Bike.

Der Laufleiter Thomas Jäggi durfte für sein ausserordentliches Engagement für die Schweizermeisterschaft von der verschworenen Bike-OL Community aufgestellte und dankbare Feedbacks entgegennehmen. Am schönsten dürfte für ihn wohl gewesen sein, dass sein Sohn Adrian den Sieg «zu Hause» erringen konnte.

Hier geht es zu den Ranglisten und zu Livelox

Beitragsbild v.l.: Noah Rieder, Celine Wellenreiter; Adrian Jäggi, Ursina Jäggi; Flurin Schnyder, Jana Lüscher

Fotos: M. Rulka, Th. Kämpfer und J. Bill

Seite 3 von 10

Präsentiert von WordPress & Theme erstellt von Anders Norén