OLG Biberist SO

Orientierungslaufgruppe Biberist Solothurn

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Impressionen vom impOLs Abendlauf in Lohn-Ammannsegg

Fotos von Tanja Uhlmann

Zusätzliches Video zur Sportpreisverleihung

Lasst euch anstecken vom Bike-O Virus. Ein zusätzliches Video zur Sportpreisverleihung von Adrian Jäggi findet ihr unter folgendem Link: https://youtu.be/eLoR5QaB1qM

Familientraining auf dem Weissenstein

Das von der OLG Biberist SO organisierte Familientraining der Trainingsgruppe auf unserem Hausberg war wiederum ein toller Anlass mit 33 begeisterten Teilnehmenden. Die angemeldeten Familien konnten bei sonnigem Wetter zwischen 3 Aktivitäten wählen: Rätsel-OL, Krimi-OL und Bergpreis (Nesselboden-Röti-Chänzeli).

ADRIAN JÄGGI – SPORTPREISTRÄGER 2019

Adrian Jäggi erhält für seine herausragende sportliche Leistung im Bike OL den kantonalen Sportpreis 2019.

In einer stimmungsvollen Feier wurde Adrian Jäggi, Lohn-Ammannsegg, am 13. Mai 2019 mit einem Sportpreis von 7000 Fr. ausgezeichnet. In Anwesenheit des Gesamtregierungsrates des Kantons Solothurn fand die 35. Vergabe in der gut besetzten Mammuthalle in Hofstetten-Flüh statt. Die Organisatoren scheuten keine Mühe, den zwölf Preisträgern und
sportbegeisterten Besuchern einen tolles Erlebnis zu bieten.

ADRIAN JÄGGI ERHÄLT DEN SPORTPREIS VON LANDAMMANN ROLAND FÜRST

In der Laudatio wurde der eindrückliche Einsatz des jungen Sportlers unter anderem wie folgt gewürdigt: “Mit dem Mountainbike in hohem Tempo einen Orientierungslauf absolvieren, das ist Bike-OL. In dieser Disziplin ist Adrian Jäggi amtierender Junioren Weltmeister.
Der 21-Jährige trainiert allerdings schon wie ein Profi. Er schätzt den familiären Umgang in der Bike-OL Community. Die Spitzenfahrer sind sich nicht zu schade alle anfallenden Arbeiten wie Unterkunftorganisation, Veloflicken oder Kochen selbst zu erledigen. Der Aufwand, den man für professionelles Training in zwei Sportarten betreiben muss, ist enorm: Wöchentlich acht bis neun mehrstündige Trainings auf dem Bike für Kraft und Ausdauer sind physische Herausforderungen. Ebenso darf das Kartentraining nicht unterschätzt werden. Adrian Jäggi bringt das neben einem Vollzeitstudium offenbar bestens auf die Reihe. Sicher auch dank dem grossen Support seiner Familie. Adrian Jäggi ist mit seinen bisherigen Erfolgen im Bike OL das grosse Zugpferd in der noch jungen Sportart.“

Das Video zur Preisverleihung unter: https://www.youtube.com/watch?v=D-fer7aWr0E

Sportpreis 2019
ADRIAN JÄGGI WIRD VON RETO SCHLÄPPI, PRÄSIDENT DER KANTONALEN SPORTKOMMISSION, INTERVIEWT.

Der sichtlich relaxte Preisträger genoss die Ehrung und das anschliessende Quiz zum Bike-OL. Auf seine nächsten Ziele als Elitefahrer angesprochen, nannte er die Europameisterschaft in Polen (8.6.-10.6.2019), für die er Ende April selektioniert wurde. Danach
steht die Weltmeisterschaft in Dänemark im Fokus.
Adrian Jäggi betreibt auch eine Homepage: www.ajaeggi.ch
(Text und Fotos: Jacqueline Bill)

Erfolgreiche «Biber» am sCOOL – Cup 2019

Einmal im Jahr organisiert die kantonale Sportfachstelle den Solothurner Schulsporttag, an dem Schülerinnen und Schüler aus dem ganzen Kanton teilnehmen können. […]

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Ausschreibung impOLs Cup 2019

Die OLG Biberist SO eröffnet am 13. Juni die Serie der impOLs Läufe mit einem Dorf-Sprint in Lohn-Ammannsegg. Dieser Lauf ist gleichzeitig die impOLs-Klubmeisterschaft. Je mehr Teilnehmer von unserem Verein dabei sind, desto höher wird die Chance für eine gute Klubrangierung.

Zusätzlich werden noch Helfer gesucht. Wer mithelfen kann, meldet sich bitte bei Regula oder Thomas Jäggi.

Ausschreibung impOLs-Cup 2019

Sportpreis für Adrian Jäggi

Adrian Jäggi wird für seine Leistungen und sein Engagement im Bike OL mit dem Sportpreis des Kantons Solothurn ausgezeichnet.


Die Übergabefeier findet am Montag, 13. Mai 2019 um 19 Uhr in der Mammuthalle Hofstetten-Flüh statt. Eine Delegation der OLG Biberist SO ist eingeladen am Anlass teilzunehmen.

Detailinformationen

Beitrag in der Solothurner Zeitung

Erfolgreiche Biberister über die Ostertage

Am Wochenende vor Ostern starteten zahlreiche Biberister an der Schweizer Meisterschaft im Mitteldistanz-OL im nahe gelegenen Tannhubel Wald. Hier gewinnt Siri Gygax bei DB die Silbermedaille und Lotta Lüthi verpasst um ein paar Sekunden das Podest bei D12.

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Neue Trainingsposten

Für das heutige Training kommen erstmals die neuen Trainingsposten zum Einsatz.

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Interview mit Adrian Jäggi zum härtesten Mountainbike-Rennen der Welt

ADRIAN JÄGGI UND SIMON BRÄNDLI STARTEN. (Quelle: Sportograf)

 «Einmaliger Traum und cooles Abenteuer in Südafrika»
„Dr Adrian Jäggi het mit em Simon Brändli am Cape Epic (630km/16650 m HD) teilgnoh und het dr 40. Gsamtrang beleit“, so die erste Kurznachricht.

Grund genug sich auf Spurensuche zu machen: Die beiden Bike-OL-Spitzenathleten Simon Brändli und Adrian Jäggi, amtierende Bike-OL Weltmeister bei der Elite und den Junioren über die Mitteldistanz, qualifizierten sich für das prestigeträchtige Abenteuer und kamen als Team «#suimtbo racing» zu einem begehrten und teuren Startplatz. Traum jedes ambitionierten Bikers!

Adrian Jäggi, die OLG Biberist SO gratuliert dir ganz herzlich zu deinem super Rennen. Wir sind stolz auf dich und gleichzeitig neugierig mehr von dir zu erfahren:

Wie hast du dich auf diesen achttägigen Bike-Marathon vorbereitet?
Wie sah die physische und mentale, aber auch die finanzielle Vorbereitung aus?

Seit November habe ich mein Training hauptsächlich aufs Cape Epic ausgerichtet. Zusammen mit meinem neuen Trainer Benoît Babey habe ich verschiedene neue und vor allem längere Intervall-Trainings absolviert und so meine Form markant steigern können. Der Leistungstest anfangs Februar zeigte einen riesigen Sprung in meiner physischen Entwicklung, und das im Vergleich zum Juli 2018!
Mental habe ich mich eigentlich nicht speziell vorbereitet. Wir wussten, dass es lang und hart wird, aber wir waren dennoch überrascht, wie lang und hart es wirklich war. Speziell darauf vorbereiten kann man sich eigentlich nicht, aber Erfahrungen aus anderen Marathon(-Etappen)-Rennen helfen auf jeden Fall.
Das Startgeld fürs Cape Epic war mit fast 6000CHF ein grosser Brocken. Dank einem sehr erfolgreichen Crowdfunding-Projekt auf ibelieveinyou.ch konnten wir uns aber diesen Traum verwirklichen. Auch an dieser Stelle nochmals einen herzlichen Dank an alle Unterstützer, es hatte auch etliche aus der OLG!

Welche Renntaktik hast du mit deinem Partner Simon Brändli verfolgt?

Unser Ziel formulierten wir so: So schnell wie möglich ins Ziel kommen, mit Betonung auf ins Ziel kommen. Bei diesem Rennen kann so viel passieren, und ein Sturz kann schnell mal schwere Verletzungen oder irreparable Schäden nach sich ziehen. Deshalb wollten wir einfach ins Ziel kommen, aber dies natürlich schon so schnell wie möglich. Es lief darauf hinaus, dass wir eigentlich jeden Tag voll ans Limit gingen, und manchmal auch darüber hinaus.

Welche besonderen Herausforderungen bot das Rennen nebst der Ultra-Distanz von 680 km und rund 17 000 Höhenmetern?
Wie waren die Streckenführung, die klimatischen Bedingungen und wie hast du dich verpflegt?

Das Rennen findet teilweise in absoluter Wildnis, fernab von jeder Zivilisation, statt. Es gab Etappen ohne einen Meter Asphalt, und die Kieswege sind auch bei weitem nicht so wie wir sie hier in der Schweiz haben. Man war konstant am Kämpfen, sei es mit dem Untergrund, dem Wind, der Vegetation, dem Sand oder sich selbst. Das Wetter war sehr angenehm. Nur die letzten drei Etappen waren mit über 30°C sehr heiss, an den anderen Tagen war es mit 20-25°C angenehm warm. Wir starteten jeweils schon um 7:00 morgens und waren meist vor dem Mittag wieder zurück, die extreme Hitze bekamen wir also nie zu spüren.
Bei einem Etappenrennen, wo man jeden Tag deutlich mehr als 3 Stunden fährt, braucht man sehr viel Energie. Diese muss irgendwo herkommen. Wir assen am Abend und am Morgen jeweils wie Mähdrescher alles, was wir irgendwie runterbrachten. Mit der Verpflegung während dem Rennen hatten wir ein wenig Mühe. Feste Nahrung in der Form von Riegeln war für uns aufgrund des heftigen Atmens sehr schwierig. Die Alternative Gel hat den Nachteil, dass sie zwar kurzfristig einen heftigen Energieschub gibt, man aber danach in ein sogenanntes „Zuckerloch“ fallen kann, wenn man nicht aufpasst. Wir vertrauten trotzdem hauptsächlich auf die Energie aus Gels und Sportgetränken.

Inwieweit war die Sicherheit in Cape Town (Südafrika) ein Thema für dich?

Kapstadt und Stellenbosch empfand ich als sehr ruhige und sichere Gegenden. Es gibt dort natürlich die Slums (Kayamandi in Stellenbosch zum Beispiel), wo einem abgeraten wird dorthin zu gehen. Dort wohnen sehr viele Menschen auf engem Raum in Wellblechhütten, was ich als sehr erschütternd empfand. Wir hielten uns aber nie in diesen Gegenden auf, aber die Profis bestritten in der Woche vor dem Cape Epic in Kayamandi ein kurzes Charity-Race. Diese hatten auf jeden Fall keine Probleme, auch wenn ihre Bikes ausgesprochen teuer sind.
Ich persönlich hatte aber nie Angst, dass mich jemand ausrauben würde. Am letzen Tag probierten wir sogar die berühmten Minibus-Taxis aus (das EDA warnt vor deren Gebrauch), und trafen nur sehr freundliche und ehrlich Leute an. Beim einen Taxi hat Simon den Preis nicht richtig verstanden, gab viel zu viel Geld, und sie gaben auf den Rand genau Rückgeld. Dies kann natürlich auch anders sein, aber wir hatten wirklich keine Probleme mit der Sicherheit.

Was bedeutet dieser 40. Rang für dich persönlich? Für deine weitere Bike-Saison?

Das Resultat zeigt, dass wir auch über solche, für uns ungewohnt lange Distanzen mit den Schnellsten zumindest teilweise mithalten können. Für mich war es vor allem ein einmaliger Traum und ein cooles Abenteuer. Ich bin stolz darauf, dieses berühmte Rennen mit einem sehr illustren Teilnehmerfeld so beendet haben zu können. Es bestätigt mich in meiner Entscheidung, neben dem Bike-OL vor allem diese Saison auch mehr auf Marathon-Rennen zu setzen. Ich werde dieses Jahr die nationale Serie der Swiss Marathon Bike Classics auf der Mitteldistanz fahren. Mein Hauptschwerpunkt aber ist und bleibt der Bike-OL. Nur ist dort die “Langdistanz” mit ca. 2h Rennzeit eher ein Sprint im Vergleich zum Cape Epic…

Mehr Informationen zum Rennen unter: https://www.cape-epic.com/riders/the-2019-race/2019-route

Interview: Jacqueline Bill

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