Am Samstag, den 21. März 2026 findet wiederum ein Talentbox-Event auf der kantonalen Schulanlage Linde in Biel statt. Die beiden OL-Vereine ol.biel.seeland und OLG Biberist SO führen unter der Leitung von Ursi Spycher und Jacqueline Bill diesen OL-Tag für Kinder und Erwachsene durch.
Am Vormittag werden Workshops auf dem Schulareal angeboten. Ein Highlight wird der virtuelle Simona Sprint sein. Die amtierende Weltmeisterin Simona Aebersold, Mitglied der ol.biel.seeland, liess es sich nicht nehmen in ihrem ehemaligen Trainingsgelände einen Sprint vorzulegen. Wer kann die Zeit knacken?
Am Nachmittag können die Kinder zum ersten Mal OL im nahe gelegenen Wald “Längholz” erleben. Bei einem Schlaufen-OL wird Wettkampf-Luft geschnuppert. Viele interessierte Eltern lassen sich von Thomas Jäggi und seinem Team in die Sportart einführen.
Die Organisatorinnen und ihre Crew freuen sich zum Frühlingsbeginn auf einen coolen Samstag mit kleinen und grossen OL-Interessierten.
Im Jahr 2022 wurde Janik Burki in das Nachwuchskader Bern/Solothurn aufgenommen. Schon früh zeigte er viel Talent sowohl im Fuss-OL als auch im Ski-OL und konnte in beiden Disziplinen überzeugen.
Im Sommer desselben Jahres begann Janik seine Ausbildung zum Landwirt im Thurgau. Die Besonderheit dieser Ausbildung besteht darin, dass der Betrieb jährlich gewechselt werden muss. Diese Regelung bedeutete für Janik, dass er sein OL-Training immer wieder neu organisieren musste, um sowohl seiner sportlichen Leidenschaft als auch den beruflichen Anforderungen gerecht zu werden.
In seinem Saisonbericht 2025 gibt Janik einen Einblick in seinen Berufsalltag als Landwirt und schildert die Herausforderungen, die es mit sich bringt, ausreichend Zeit für das Training zu finden. Im Verlauf der Saison reifte in ihm der Entschluss, aus dem Kader auszutreten, um sich verstärkt auf seine berufliche Ausbildung und die bevorstehende Lehrabschlussprüfung zu konzentrieren. Wir wünschen Janik für diesen wichtigen Schritt und die Abschlussprüfung alles Gute.
Lässt sich der Beruf des Landwirts mit Sport verbinden?
Die Frage, ob sich der Beruf eines Landwirts mit einer sportlichen Karriere vereinen lässt, ist berechtigt. Ein aktuelles, herausragendes Beispiel zeigt, dass eine Balance durchaus möglich ist: Der sprintstärkste Landwirt auf Skiern, Janik Riebli, schafft es dank gezieltem Mentaltraining, seine beiden Leidenschaften – das Bauern und das Langlaufen – in Einklang zu bringen. Sein Trainer fasst es treffend zusammen: „Bauern ist sein Leben, Langlaufen sein Projekt.“
Lotta Marit Lüthi gibt uns Einblick in ihr spannendes Jahr 2025. Lotta hat mit dem Entscheid ab Sommer 2024 ein Austauschjahr im OL-Gymnasium Eksjö zu starten voll auf die Karte Orientierungslauf gesetzt. Ihr Saisonbericht lässt ein überaus erfolgreiches Jahr – sei es im Fuss-, aber auch im Ski-OL – Revue passieren. Ein Jahr, in dem Lotta auch ihr grosses Ziel der Selektion für das Juniorinnenkader D18 geschafft hat. Chapeau Lotta!
Dank der 116 Läuferinnen und Läufer, welche trotz grosser Sommerhitze am 4. impOLs-Lauf vom 14.08.2025 auf der Karte Altisberg Solidarität bewiesen, kann die OLG Biberist SO einen Beitrag von Fr. 2’232.- an die verheerenden Schäden nach dem Bergsturz der Gemeinde Blatten an die Einwohnergemeinde Blatten spenden.
v.l. Laufleiter Thomas Jäggi und Postensetzer Adrian Kaiser
Laufleiter Thomas Jäggi hatte vollen Einsatz gezeigt. Nicht nur hatte er die Altisbergkarte wegen der vielen Waldarbeiten überarbeitet, sondern auch im Vorfeld die Absprachen für die kleine, aber feine Laufanlage getroffen. Unterstützt wurde er von Vize-Präsident Miron Rulka. In Noé Rüegsegger und Noé Henseler fand er zudem die Bahnleger für die fünf OL-Bahnen für Anfänger bis zum Profi.
So erwartete die überraschend zahlreichen Läuferinnen und Läufer, darunter viele Kinder, ein schattiges Wettkampfzentrum, sowie kurze Weg zum Start und vom Ziel zurück.
Thomas Jäggi erhielt von den Läuferinnen und Läufern ein gutes Feedback zur aktuellen Karte und den verschiedenen Bahnen.
Ja, und trotz grosser Hitze wurden die vielen selbstgebackenen Kuchen alle verkauft und trugen zum Erlös bei. Aber auch die vielen Helferinnen und Helfer hatten einen wichtigen Beitrag dafür geleistet.
Der Vorstand entschied, die Einnahmen des Laufes zu verdreifachen. Mit den zusätzlichen Spenden von Markus Marti Fr. 555.55, Thomas Jäggi Fr. 250.-, Kläy Haustechnik Fr. 200.- und Simi Scherrer Fr. 112.- konnten nun Fr. 2’232.- überwiesen werden.
Vor 28 Jahre durfte die OLG Biberist die Schweizer Meisterschaft im Einzel-OL, EOM 1997 auf der Fafleralp im Lötschental durchführen. Der Verein zeigt sich mit dieser Spende nochmals erkenntlich für das damalige Gastrecht und die grossartige Unterstützung durch die Bevölkerung, die Gemeinden, die Vereine und die Tourismus-Organisation des Lötschentals.
Für Interessierte hier noch ein Blick ins Archiv zur EOM 1997 im Lötschental, das vom damaligen Präsidenten Remo Bill geleitet wurde. Aufgrund der örtlichen Distanz der damaligen OLG Biberist zum Lötschental wurde auf die Dokumentation der Organisation besonderes Gewicht gelegt.
Die Anmeldung für das traditionelle ImpOLs Lager 2026 über Ostern ist jetzt offen. Meldet euch mit dem folgenden Formular an und lasst euch dieses tolle Trainingslager nicht entgehen!
Nach einem Samstag, der ganz im Zeichen des Nachwuchses stand, fand am Sonntag, dem 26. Oktober 2025, der Team-OL statt. Der 82. Berner Team-OL blickt auf eine lange und traditionsreiche Geschichte zurück. Das gemeinsame Laufen in Zweier- oder Dreierteams, ausgestattet mit Karte und Kompass, sorgt nicht nur für viel Spass, sondern stellt auch eine echte Herausforderung dar. Für viele Teilnehmende ist dieser Anlass zudem eine ideale Vorbereitung auf die Schweizermeisterschaft im Team-OL.
Team der Regio OL Burgdorf, HTK, beim Kontrollposten (Foto: Noé Henseler)
Bereits früh am Morgen versammelten sich 243 Teams in der Schulanlage von Rüttenen. Das freundliche Herbstwetter animierte einige dazu, sich spontan noch am Wettkampftag anzumelden. Beim gemeinsamen Marsch Richtung Start nutzten viele Teams die Gelegenheit, letzte taktische Absprachen zu treffen. Punkt 10 Uhr startete der Countdown der Startuhr – nach dem Durchlaufen des Startprozederes und dem Fassen der Karten, begann für alle die spannende Postensuche auf der OL-Karte «Martinsflue».
Eleanor, Simon und Alena laufen bei H10 (Foto: Amelie Krompass)
Die beiden Vereine OLG Biberist SO und die Bucheggberger OrientierungsläuferInnen, unter der Leitung von Thomas Kämpfer und Beat Roth, setzten alles daran, den Teilnehmenden ein besonderes Sporterlebnis zu bieten. Der junge Bahnleger Pascal Schmutz hatte für mehr als 30 Kategorien abwechslungsreiche und passende Bahnen ausgearbeitet. Auf die Frage nach Rückmeldungen berichtete er schmunzelnd, dass sich insbesondere Teilnehmer der Senioren-Kategorien etwas weniger anspruchsvolle Bahnen gewünscht hätten.
TV Gondiswil auf Siegeskurs (Foto: Amelie Krompass)
Der viele Regen der letzten Tage hatte den Boden durchnässt und teils rutschig gemacht, was die Herausforderung zusätzlich erhöhte. Nach dem Zieleinlauf tauschten die Läuferinnen und Läufer ihre Erfahrungen aus und fachsimpelten angeregt. Währenddessen bot die OL-Beiz eine willkommene Gelegenheit, die Zeit bis zur Rangverkündigung zu überbrücken.
Bei der Auswertung herrschte zu diesem Zeitpunkt Hochbetrieb. Bei Laufbeginn gab es die Rückmeldung, dass bei einigen älteren Stempeleinheiten die Umstellung auf die Winterzeit nicht funktioniere. Es wurde kurz überlegt, ob ein Austausch der Einheiten im Wald nötig wäre, doch der erfahrene Leiter der Auswertung, Adrian Gutknecht, konnte rasch Entwarnung geben. Dank seines Einsatzes und dem seines Teams verlief die Auswertung reibungslos, sodass die Rangverkündigung sogar früher als geplant durchgeführt werden konnte.
Rangverkündigung DTL/HTL (Foto: Noé Henseler)
Nach der stimmigen Siegerehrung leerte sich das Festzelt allmählich, und auch der Nachwuchs machte sich nach einem erlebnisreichen Wochenende auf den Heimweg.
Am Samstag, 25. Oktober starteten in Rüttenen 303 Teilnehmende am 51. Biberister Orientierungslauf. Die Laufleiter Thomas Kämpfer und Beat Roth hatten für ein gut organisiertes Wettkampfzentrum in den Schulanlagen in Rüttenen gesorgt und versprachen mit der aktuellen Karte Leewald-Jungwald einen interessanten Lauf. Trotz misslichem Herbstwetter liefen die Nachwuchsläuferinnen und -läufer mit vollem Einsatz um einen Podestplatz im Fenster Wenger Cup. Die Bestplatzierten der Saison starteten am Schluss, was zusätzlich für Spannung sorgte. Bahnleger Miron Rulka hatte für Gross und Klein ansprechende Bahnen gelegt. Beeindruckend war wie die OL-Läuferinnen und -Läufer auch den rutschigen Zielhang mit Souplesse bewältigten. Einzig Läufer der Kategorien H14 und H16 hätten sich noch etwas schwierigere Bahnen gewünscht. Kein Wunder, wenn man den energiegeladenen Nachwuchs beim Lauf beobachten konnte .
Nach der Rangverkündigung und Preisübergabe machten sich einige auf den Heimweg. Nicht so die Nachwuchsläuferinnen und -läufer! Traditionsgemäss folgten ein gemeinsames Nachtessen und dann das Übernachten im Schulhaus. Amelie Krompass und Malin Lüthi warteten noch mit weiteren Highlights für die 100 Jugendlichen auf: die beliebte Plauschstaffel im Schulareal des Schulhauses Widlisbach und später dem Nacht-OL in der Turnhalle. Irgendwann war Nachtruhe angesagt, um am nächsten Tag fit für den Team-OL zu sein. Es war wohl der Zeitumstellung geschuldet, dass sich die ersten Kinder am Sonntag – schon um 6 Uhr – zum Frühstück meldeten.
Samstag, 25. Oktober 2025 und Sonntag, 26. Oktober 2025 ist ganz schön was los in Sachen Orientierungslauf in Rüttenen. Die Vereine Bucheggberger OrientierungsläuferInnen und OLG Biberist SO organisieren mit ganz vielen Helferinnen und Helfern unter der Laufleitung von Thomas Kämpfer und Beat Roth zwei Orientierungsläufe. Interessierte sind herzlich eingeladen OL-Luft zu schnuppern.
Samstag, 25. Oktober 2025: 51. Biberister OL, Schlusslauf der Nachwuchsmeisterschaft Bern/Solothurn im «Jungbann-Leewald». Das Laufzentrum im Schulhaus Rüttenen ist offen ab 10 Uhr.OL-Beiz im Schulgelände.
Sonntag, 26. Oktober 2025: 82. Berner Team-OL, der Traditionsanlass für Profis und Anfänger. Lauf in 2er- und 3er-Teams im Wald der «Martinsflue».Laufzentrum im Schulhaus Rüttenen ab 8.30 Uhr geöffnet. OL-Beiz und Kinder-OL für Interessierte.
Anmeldungen sind auch am Lauftag für bestimmte Kategorien noch möglich. Detailinformationen wie Ausschreibungen und aktuelle Weisungen finden sich hier: https://bernerteamol.ch
in der Martinsflue (Foto: Pascal Schmutz)
Beitragsbild: Übergang im Leewald-Jungbann (Foto: Miron Rulka)
Die OLG Biberist SO und die Bucheggberger OrientierungsläuferInnen organisieren zusammen den zweitägigen Schlussanlass der OL-Saison 2025 für die Region Bern/Solothurn.
Sonntag, 26. Oktober 2025: Team-OL für Profis und Anfänger, 82. Berner Team-OLauf der Karte «Martinsflue»
Pascal und Matthias, ihr übernehmt die Bahnlegung/Kontrolle für den 82. Berner Team-OL? Wie arbeitet ihr zusammen?
Pascal: Zuerst erstellte ich ein Bahnkonzept. Ich erstellte die erste Version der Bahnen, welche wir dann zusammen besprachen. Anschliessend habe ich die Bahnen wie besprochen angepasst. Nun geht es noch um das Optimieren kleiner Details. In den Wochen vor dem Lauf werden wir die Posten noch zusammen markieren gehen.
Kontrolleur Matthias Wittwer
Matthias: Meine Aufgabe besteht vorallem darin zu schauen, ob das Ganze gut ist und zu kontrollieren, ob es passt.
Die Bahnen werden auf der OL-Karte «Martinsflue», Mst. 1:10 000 gelegt? Was ist die Charakteristik dieses Laufgebietes?
Pascal: In der Martinsflue gibt es viele fein coupierte Gebiete, welche meist viele Steine und Felsen aufweisen. Es gibt auch etwas einfachere Gebiete, welche meist eher etwas grün sind. Dadurch erlaubt es eine spannende Bahnlegung mit Mitteldistanzcharakter, wo ein schneller Wechsel zwischen aktivem Zulaufen und genauem Kartenlesen erforderlich ist.
Matthias: Es ist ein spezielles Laufgebiet: eine Mischung zwischen Juragelände und Mittellandwald. Es hat wirklich ein paar spannende Partien, wo man eine feine Orientierung machen kann mit feinem Kartenlesen der kleinen Felsblöcke und Hügel. Das macht es sehr spannend. In letzter Zeit ist es leider so, dass es auch diesem Wald grüner geworden ist wie in vielen anderen Mittellandwäldern auch. Insgesamt aber ein cooler Wald!
Martinsflue (Foto Pascal Schmutz)
Es werden zwölf Bahnen gelegt, bei denen sowohl Profis und Anfänger im Dreierteam zusammenlaufen können. Hinzu kommen drei Bahnen für Zweierteams und fünf Einsteigerkategorien für Familien, Offen lang, mittel und kurz. Welche Herausforderungen stellen sich da für die Bahnlegung?
Pascal: Die Schwierigkeiten waren für mich vor allem die mittleren Bahnen. Meine ersten Bahnvorschläge waren etwas zu schwierig gelegt. Matthias wies mich darauf hin und so konnte ich die Bahnen anpassen.
Matthias: Eine grosse Herausforderung ist, dass das zur Verfügung stehende Laufgebiet für einen Team OL nicht riesengross ist. Der obere Waldbereich Leewald wird ja schon für den Schlusslauf gebraucht. Das bedeutet, dass man in diesem Waldbereich die ganz langen Bahnen legen muss, um auf die notwendige Distanz zu kommen. Dabei soll es für die Läufer und Läuferinnen spannend sein, auch wenn sie am Vortag zum Teil schon im gleichen Gebiet unterwegs waren. Auch für die kurzen Kategorien gilt es ansprechende Bahnen zu legen. Mit möglichst wenig Posten im oberen Waldbereich dennoch spannende und faire Bahnen anbieten!
Pascal, du warst selbst erfolgreicher Juniorenläufer. Was ist dir nun in der Rolle als Bahnleger wichtig?
Pascal: Dass die Bahnen dem Niveau der Läuferinnen und Läufer der einzelnen Kategorien gerecht werden!
Matthias, wie können wir uns die Arbeit des Kontrolleurs vorstellen? Kontrolle braucht es auch, ob die Teams aus Profis und Anfängern wirklich zusammenlaufen. Was kannst du uns dazu sagen?
Matthias: Grundsätzlich hat Pascal die grösste Arbeit, er muss die Bahnen alle legen und sich dabei überlegen, wie er es macht und wo er die Posten setzt. Meine Aufgabe ist es dann vorallem zu schauen, gibt es irgendwelche Fehler? Stimmen die Postennummern überein, stimmen die Symbole auf den Postenbeschreibungen? Gibt es Bahnen, wo ich finde, die sind zu lang, zu kurz oder zu schwierig? Dann haben wir das angeschaut, zusammenbesprochen und versucht, es so gut wie möglich zu optimieren.
Kontrolle braucht es auch, ob die Teams während des Laufes zusammenbleiben. Es gibt gewisse Kategorien, die lässt man wissen, wann ein Kontrollposten kommt. Da müssen alle drei Läufer vor Ort sein. Sonst ist es beim Berner Team OL so, dass die Kategorien nicht wissen, wann ein Kontrollposten kommt. Das heisst, sie müssen immer zusammenlaufen. Sonst haben sie das Problem, dass sie den Kontrollposten nicht stempeln dürfen.