Orientierungslaufgruppe Biberist Solothurn

Autor: Ruedi Bösch

Kräftemessen der OL-Elite am Jurasüdfuss

Solothurner OL-Weekend 1. / 2. April 2023

Am Wochenende vom 1. / 2. April treffen sich die Schweizer Orientierungs-läuferinnen und -läufer zu zwei nationalen Wettkämpfen in der Region. Die beiden Waldgebiete Martinsflue nördlich der Stadt Solothurn und der Roggen bei Balsthal versprechen abwechslungsreiche, technisch anspruchsvolle und interessante Wettkämpfe. Am Start ist das gesamte Schweizer Elitekader, bei dem es um die Qualifikation für die Weltcupläufe von Ende April in Norwegen geht.

An beiden Anlässen werden je rund 1300 Läuferinnen und Läufer aus der ganzen Schweiz erwartet. Sie messen sich in 43 Kategorien und unterschiedlichen Altersklassen zwischen zehn und über 85 Jahren. Für diese Kategorien ist es bereits das dritte und vierte nationale Aufeinandertreffen in der laufenden Saison. Bei den Spitzenathletinnen und -athleten geht es um die Plätze für die Weltcupläufe vom 26.-30. April im norwegischen Østfold. Vor allem aber ist es eine erste wichtige Standortbestimmung im Hinblick auf den Saisonhöhepunkt, die Heim-Weltmeisterschaft vom 11.-16. Juli in Flims Laax.

Unterschiedliche Laufgebiete

Die beide Laufgebiete entlang dem Jurasüdfuss unterscheiden sie sich recht stark. Das Gelände Martinsflue zwischen der Verenaschlucht im Westen und den Winterhalden bei Niederwil im Osten, ist mit dem dichten Weg- und Pfadnetz gut belaufbar. Die teils mit Felsen und Findlingen durchsetzten Gebiete verlangen von den Teilnehmenden aber eine hohe Konzentration, damit die Posten fehlerlos angelaufen werden können.

Die Karte Roggen ist Teil der ersten Jurakette und stellt durch seine Steilheit hohe Anforderung an die Kondition. Schnelle Partien mit guter Sicht wechseln sich mit sehr technischen, teils Felslabyrinth-ähnlichen Passagen ab.

Zuschauen oder selber mitmachen

Wer sich am Samstag noch spontan mit Karte und Kompass auf die Postensuche machen will, kann sich zwischen 10 Uhr und 13 Uhr direkt im Wettkampfzentrum der Kantonsschule Solothurn für eine von drei Kategorien mit unterschiedlicher Streckenlänge anmelden. Attraktiv ist für Zuschauerinnen und Zuschauer am Samstag auch der Zieleinlauf, der im Hof des Schlosses Waldegg endet. Die Spitzenläuferinnen und -läufer werden ab zirka 13 Uhr im Ziel eintreffen.

Auch am Sonntag kann man noch spontan in der Kategorie Offen/Familien am OL teilnehmen. Die Anmeldung ist offen von 08:30 Uhr bis 11:30 Uhr im Wettkampfzentrum in der Haulismatthalle in Balsthal. Das Ziel am Sonntag befindet sich südlich von Balsthal und ist ab dem Wettkampfzentrum markiert und in rund 15 Minuten zu Fuss erreichbar. Die besten Athleten werden hier ab zirka 10:45 Uhr erwartet.

Veranstalterwebsite:  https://so-ol-weekend.ch/

Weitere Informationen und Auskünfte bei den Ansprechpersonen der beiden organisierenden Vereine:

OL-Gruppe Biberist Solothurn

Ruedi Bösch

ruedi.boesch@gmx.net  

079 637 39 58

OL Regio Olten

Angela Schwab

angela.schwab@gmx.ch

Danke an alle Helferinnen und Helfer

Foto: Stadtführerin Solothurn

Die OL-Saison 2022 ist Geschichte. Nicht nur für all jene, die wettkampfmässig in Wäldern und Städten unterwegs waren, sondern auch für jene, die hinter den Kulissen die zahlreichen OL-Erlebnisse erst möglich gemacht haben. In unserem Sport kennen die meisten beide Seiten der Medaille. Als Dankeschön hat der Vorstand der OL-Gruppe Biberist SO (sie leisten ganz viel Arbeit hinter den Kulissen!) für ihr Jahresabschlussessen alle Helferinnen und Helfer eingeladen, die sich an der diesjährigen MOM und WUCO und für die OLG besonders engagiert haben.

Als Vorspeise zu Pizza, Spaghetti und Tiramisu gab es Heilige, Hexen, Henker und Halunken. Auf einem Rundgang durch die Solothurner Altstadt wurde spannendes Hintergrundwissen serviert zu Orten, die wir sonst nur als Postenstandorte kennen. Etwa zu den beiden römischen Säulen, während eines Sprints nicht unbedingt im Fokus der Aufmerksamkeit (Katzentreppe oben, Westseite oder Ostseite, oberhalb). Wir wissen jetzt auch, dass Hexen und Halunken im dunklen Solothurner Mittelalter oft Opfer des damals herrschenden Aberglaubens wurden oder die Scharfrichter aus Henker-Familiendynastien stammten. Danke an die Organisatorin Daniela Burki, die Stadt mal vor diesem historischen Hintergrund kennenzulernen.

Fast zeitgleich und sehr passend zum Nachtessen für die Helferinnen und Helfer der abgelaufenen Saison ist der Abschlussbericht für die Studentenweltmeisterschaft 2022 in Magglingen-Biel erschienen. OK-Präsident Fritz Aebi (OLG Herzogenbuchsee) zog eine äusserst positive Bilanz und dankte insbesondere den 300 Freiwilligen für ihre unentbehrliche Arbeit. Den vollständigen Schlussbericht (auf Englisch) findet ihr hier: Final Report ebenso ein filmischer Rückblick auf die WUCO 2022.

Text: Ruedi Bösch


Ohne Start kein Start

Wer nach der Swiss-O-Week in St. Moritz endlich wieder mal OL bei den Schönen und Reichen machen wollte, der musste dieses Jahr ins Berner Oberland nach Gstaad. Doch statt Cüpli und Kaviarbrötchen gab es für rund zwanzig Mitglieder der OLG Biberist SO viel Arbeit zu erledigen. Gemeinsam mit der OLC Omström Sense waren wir während der Swiss-O-Week Ausgabe 2019 für den Aufbau und die reibungslose Organisation des Start 2 verantwortlich. Der ausgedehnte Schönheitsschlaf und die nächtlichen Barbesuche in den nahegelegenen Fünf-Sterne-Hotels fielen dem Wecker zum Opfer, der jeden Morgen spätestes um fünf Uhr seine unangenehmen Geräusche von sich gab. Eine Stunde später verliess der Arbeiterbus unsere Basis in Gsteig, damit sich die ersten Läuferinnen und Läufer mit ihren Karten pünktlich um 09:00 Uhr in die Steilhänge der Laufgelände rund um Gstaad abseilen konnten. Alles klappte bestens. Das OK war voll des Lobes für unsere Arbeit, was auch viel mit unseren beiden Schneider-Vorarbeitern Roland und Markus zu tun hatte. Unsere täglichen Auftritte als Models für Helly Hansen waren das Eine. In bester Erinnerung dürften aber ebenso die allabendlichen kulinarischen Höhenflüge bleiben, die unsere Köchin Berthy Huggler auf die Teller zauberte – ohne Kaviar!

Ach ja. Die meisten von uns machten nach (oder vor) ihrem strengen Helferinneneinsatz auch noch OL. Besonders gut machten es Mutter (Mirjam) und Tochter (Lotta) Lüthi. Nach den sechs Tagen belegten sie in der Endabrechnung bei ihren Kategorien den ausgezeichneten 4. respektive 2. Rang!

Alle Resultate unter https://www.o-l.ch/2019/SOW2019_Results_ALL(6)E.pdf

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