Wohnort: Lohn-Ammannsegg Geburtsdatum: 19. September 2006 Ausbildung: Schülerin am Gymnasium Solothurn (Schwerpunktfächer Biologie und Chemie) Klub: OLG Biberist SO Laufkategorie: D 16 Im Nachwuchskader SO/BE: seit Frühjahr 2021 Grösste Erfolge:
diverse 2. Plätze an BKW Läufen
Selektion Jugendcup D14 2019 und 2020
13. Rang Jugendcup Einzellauf
13. Rang Testlauf Mittel / 16. Rang Testlauf Lang
Selektion vom Sprungbrett ins Nachwuchskader BE/SO
Co-Laufleiter: Patrick Henseler und Thomas Jäggi, v.l.
Die gutgelaunten Co-Laufleiter Patrick Henseler, Präsident, und Thomas Jäggi, Kartenchef, organisierten den 3. ImpOLs Abendlauf in Rüttenen umsichtig und mit viel Engagement. Die 1418Coaches Alina, Malin, Noemi und Nina legten vier Bahnen von leicht bis schwierig mit Unterstützung des J+S Experten Jost Hammer. 3 bis 8 Leistungskilometer wurden angeboten. 139 online-Anmeldungen gingen ein. Favorisiert wurde die kurze, schwierige Bahn C (3,8 km, 160m, 16 Posten). Die jungen Frauen setzten auch gleich die Posten.
Thomas Jäggi hatte mit seinen Helfenden Wegweiser gesetzt und die Parkplatz-Einweisung organisiert. Das zweckmässige Wettkampfzentrum konnte beim Klubhaus des FC Rüttenen eingerichtet werden.
Der Weg zum Start mit 130m Höhendifferenz war steil. Einige hatten wohl zu knapp Zeit eingerechnet. So hatte der Startverantwortliche Markus Schneider stetig zu tun, um die Startintervalle einzuhalten. Unterstützt wurde er von Petra Henseler und ihrem jüngsten Sohn, dessen Geduld – zwei Stunden konzentriert zu helfen – gefordert war.
Das bewährte Team Brigitte Hammer und Ueli Rüeggsegger sorgten für eine reibungslose Auswertung. www.solv.ch
Die J+S-Leiterin Tanja Uhlmann bot mit Ihren Helferinnen beim Beizli sogar frische Waffeln an. Der Ertrag kommt den Junioren zugute.
Die schlechten Wetterprognosen hielten 34 Angemeldete vom Start ab. Erstaunlich war wie lange das trockene Wetter hielt und wie regenfest OL-Laufende sein können. Das bewiesen dann auch die jungen Biber Noé Henseler, Noé Rüeggsegger und Janik Burki beim Einziehen der Posten.
Patrick Henseler und Thomas Jäggi hatten mit ihrem Team den OL-Begeisterten einen gelungenen Abendlauf geboten und ihre Premiere als Co-Laufleiter mit Bravour bestanden. Petrus sorgte mit einem kräftigen Regenschauer, der durchs Galmis zog, für den eindrücklichen Abschluss.
Die finnischen WM-Organisatoren hatten alles darangesetzt, eindrückliche Bilder von den fünf Wettkämpfen live zu übermitteln. Mit dabei war Adrian Jäggi, Mitglied des Elitekadersund der OLG Biberist SO. Nach sehr erfolgreichen Juniorenjahren bestritt er seine zweite WM bei der Elite. Sein intensives Wettkampfprogramm (siehe Tabelle) krönte er mit der Bronzemedaille im Staffelrennen mit Silas Hotz und Simon Brändli. Er sorgte hinter Simon Brändli, 6. WM-Teilnahme, für die zweitbesten Schweizerresultate im internationalen Umfeld. Wir gratulieren zum eindrücklichen Einsatz und Erfolg!
Adrian gewährt uns exklusiven Einblick in sein Fazit: «Die WM In Finnland war mein erstes Mal „OL“ in Skandinavien. Die vergleichsweise sehr schwierigen Bahnen, die teilweise sehr genaue Kartenarbeit und viel Querrennen verlangten, lagen mir nicht so. Dank vielen sehr guten Trainings in der Schweiz im Vorfeld, sowie in der Woche unmittelbar vor der WM, in der wir in Finnland trainierten, konnte ich dennoch stabile Rennen zeigen. Um diese Rennen noch mit etwas mehr Speed zu absolvieren, fehlte mir die Übung in solchen Geländen. Ich bin nicht unzufrieden mit meinen Resultaten. Ich brachte jedes Rennen ins Ziel ohne grossen Aussetzer, hatte aber überall einige Unsicherheiten dabei. Resultatmässig erhoffte ich mir mehr, nehme aber auch diese Resultate. Die Bronzemedaille zum Abschluss kam unerwartet, war aber gerade deshalb umso cooler! Wir zeigten alle ein kontrolliertes Rennen, und kontrollierten ALLE Postennummern, im Vergleich zu anderen Nationen…Für die EM in Portugal im Oktober erhoffe ich mir aber schon bessere Resultate, denn dieses Gelände sollte mir besser liegen.»
Samstag, 12.06.2021, OL-Karte Les Breuleux, M.1:10’000
Jost Hammer, Trainingsleiter, und das Prachtswetter versprachen einen tollen OL-Tag. 18 gut gelaunte Teilnehmende von 10 – 68 Jahren hatten den Mumm etwas zu lernen und zu wagen. Nach der Besammlung beim Schützenhaus Les Breuleux ging es für vier Trainings ins legendenumwobene Jura-Gelände.
Das erste Training «Postensetzen» im vorgegebenen Gebiet liess uns mit der OL-Karte „Les Breuleux“ aus dem Jahr 2010 vertraut werden. «Um den Posten richtig zu setzen, braucht ihr zwei sichere Referenzpunkte», gab uns Jost mit. Zu zweit wurde das Finden der gesetzten Posten organisiert. Interessante Postenstandorte gab es zuhauf: Senken, Löcher, Steine, Baumgruppen, … Die gelb-weiss gerasterten, halboffenen Gebiete konnten zur Herausforderung werden!
Für das zweite Training «Karussell» musste paarweise ein Posten gesetzt, bzw. kontrolliert werden. Start und Ziel dieses Wettkampfes lagen auf einer Wegspinne. Gemeinsam peilte man im Wettkampf zuerst den «Nachbarposten» an und lief die Bahn im Uhrzeigersinn weiter bis zum anfangs gesetzten Posten. Wer zuerst ins Ziel kam, hatte gewonnen. Das Traumwetter brachte uns trotz einer Höhenlage von 1000 m ins Schwitzen.
Dann war Siesta mit Bräteln angesagt. Unentwegte spielten auch Volley- oder Fussball.
Nur Jost tauchte leicht verschwitzt aus dem Wald auf: Die Posten für das dritte Training «Kompasseinsatz» mit Zeitmessung waren gesetzt. «Denkt gross, verliert euch nicht in Details! Nehmt euch einen Fixpunkt, richtet den Kompass danach aus und lauft in diese Richtung», riet Jost. Und siehe da, das funktionierte!
Das vierte Training wurde als Wettkampfform für Golfer angekündigt. Die sechs Löcher, bzw. Senken auf dem Kartenausschnitt im M: 1: 4’000 boten sich dazu an. «Asse» waren gefragt.
Jost Hammer mit «Golf-Schläger»
Unser Mumm wurde belohnt. Danke Jost, deine super vorbereiteten und kreativen Trainingsformen waren mega!
Eine Gegend auf 1185 m Höhe, wo Fuchs und Hase einander gute Nacht sagen. Eine dünn besiedelte Jura-Landschaft, die Flora und Fauna Raum lässt. Ein OL-Training unter der Leitung von Tanja und Ursi, das hielt, was es versprach. Ein Powerteam, welches keinen Aufwand scheute, die 10 Posten perfekt zu setzen. Eine OL-Karte, die ihresgleichen sucht: 32-jährig und immer noch einsetzbar. Ein Moment, der Erinnerungen an Orientierungsläufe der OL Gruppe Biberist weckte. Ein OL-Training, wo man die Bahn für einmal abzeichnen musste. Ein Lauf, der genaues Kartenlesen forderte und förderte. Ein Weidezaun, der dann doch unter Strom stand. Ein Schlussläufer, Jost, der alle (auch die Posten) sicher ins Ziel brachte. Ein grosses Merci, welches Tanja, Ursi und Jost gebührt, die den Aufwand nicht scheuten, uns dieses besondere OL-Erlebnis zu bieten!
Jost Hammer und der bellende Hund
Nächsten Samstag folgt der OL-Tag in Les Breuleux mit Jost Hammer. Die Gelegenheit für ein weiteres OL-Erlebnis im Jura.
Die Organisatoren unter der Leitung von Matthias Niggli sind auf der Zielgeraden. Die Wettkämpfe können dank minutiöser Planung und den grösstmöglichen gesundheitlichen Vorkehrungen trotz Corona stattfinden. Für 125 Athleten und 107 Athletinnen aus 28 Nationen bedeutet dies Start in die erste Weltcuprunde der Saison.
Die Sprintstaffel am Auffahrtstag, der Knock-out Sprint am Samstag und der Sprint am Sonntag werden live im Fernsehen SRF (deutsch), RTS (französisch) und RSI (italienisch) übertragen. Eine Premiere für den OL-Sport in der Schweiz! Ein Zückerchen für alle OL-Fans, die das Geschehen nicht vor Ort verfolgen dürfen. Für sie wurde extra die neue informative Website eoc2021.chkreiert. Mit begeisterten Fans www.eoc2021.ch/fan auf Grossbildschirmen soll eine EM-würdige Stimmung in den Zielarenen geschaffen werden, um die Sportler*innen bestmöglich zu unterstützen. Hopp Schwiiz!
Kurz vor Mittag strahlten die beiden Junioren Alina und Noé. Geschafft! Ihr NORDA-Training war nach Plan verlaufen und bei den Läuferinnen und Läufern gut angekommen.
Sie hatten zwei Bahnen mit je drei unterschiedlichen Schlaufen vorbereitet. Die zweite Schlaufe auf einer Höhenkurven-Karte stach besonders hervor.
Schlaufe 2 rot für Einsteiger
Gefragt wie viel Arbeit dieses Training mit sich brachte, fassten sie zusammen. «Ich habe insgesamt vier Stunden für die Bahnlegung gebraucht», überlegte Noé. Ob sie denn vorgängig die Postenstandorte rekognosziert hätten? Alina lachte: «Wir kennen den Wald sehr gut. Für ein Training konnten wir uns das ersparen.» Hinzu kommt, dass die Karte «Martinsflue» ja für den geplanten (und leider abgesagten) Nationalen OL im April 21 neu aufgenommen worden war.
Einsatz erforderte aber das Postensetzen im Wald. Morgens um sieben Uhr legten sie los und nach zwei Stunden waren die zwanzig Posten im Gelände platziert. Das zweistündige Training konnte starten. Doch damit nicht getan. Danach hiess es: «Posten wieder einziehen!» Toll, dass die beiden da Hilfe bekamen.
Nach den Frühjahrsferien folgt das Mittwoch-Training. Da ist Girl-Power mit Sabrina, Stefanie und Noemi angesagt!
Joel war der kleinste Teilnehmer. Wenn Äste und Brombeerranken die Postensuche behinderten, nahm ihn sein Vater Benedikt Gasser schon mal auf die Schultern und die kleine Jara an der Hand. Lohn für den jungen Vater: der tiefe Mittagsschlaf der beiden!
Der neue Lehrfilm für die Kartenarbeit, NORDA, hat unsere Coaches Jost Hammer und Tanja Uhlmann inspiriert. Zusammen mit den 1418 Coaches Noemi, Nina, Siri und Alina sowie Noé und Ursi organisieren sie die NORDA-Trainings. Lohn für ihr tolles Engagement: zahlreiche, motivierte Teilnehmende!
Nina und Noemi
Noemi und Nina boten im «Buechhof» drei Bahnen mit je vier Trainingsschlaufen in unterschiedlichen Kartenmassstäben an. Eine knifflige Aufgabe, der man sich gerne auch ohne Zeitmessung stellte.
Noé war wohl der grösste Teilnehmer. Er wird zusammen mit Siri und dann Aline die beiden nächsten NORDA-Trainings organisieren.
Dann bist du genau richtig bei uns. Wir laden Interessierte ein bei unseren Samstags-Trainings hereinzuschauen. Viel braucht es nicht, um mitzumachen. Bequeme Kleidung und Laufschuhe reichen.
Die Trainings sind für Einsteiger wie auch Fortgeschrittene. Sie finden in den Wäldern der näheren Umgebung statt.
Unsere Coaches Jost, 079 415 71 58, und Tanja, 079 555 93 22, freuen sich auf dich.
Aufgrund der Corona-Situation bitten wir dich um eine Anmeldung per Telefon oder Doodle-Umfrage (siehe Trainingsplan). Auf bald!
Lotta, Thomas, Fabian, Annelise, Mirjam und Manuela haben sich in dieser speziellen Saison 2020 in der Top Ten der Jahrespunkteliste platziert. Wir gratulieren herzlich zu ihren tollen Erfolgen!
Lotta,1. Rang D12
Thomas, 1. Rang HAM
Fabian, 2. Rang HAM
Was braucht es, um ein solches Jahresergebnis zu erreichen?
Mirjam Lüthi hält fest: «Normalerweise muss man an allen Schweizer-Einzel-Meisterschaften teilnehmen (max. 30 Pkte.) sowie an möglichst vielen Nationalen Läufen (max. 25 Pkte.) und dort möglichst vorne platziert sein, sonst hat man keine Chance.» Da dieses Jahr nicht so viele Nationale Läufe stattfanden, waren auch die Regionalen Läufe (max. 10 Pkte.) gefragt.
D12
1. Rang
Lotta Marit Lüthi
2008
153 Punkte
HAM
1. Rang
Thomas Bucher
1987
143 Punkte
HAM
2. Rang
Fabian Bucher
1991
131 Punkte
D65
5. Rang
Annelise Bucher
1955
106 Punkte
D45
7. Rang
Mirjam Lüthi-Probst
1972
101 Punkte
DB
6. Rang
Manuela Ursprung
1987
74 Punkte
Lotta Marit Lüthi meint: «Einfach immer alles geben!»
Thomas Bucher ist die letzten fünf Saisons in der Kategorie HAM (Jahrespunkteliste 23. 2016, 20. 2017, 9. 2018, 5. 2019, 1. 2020) mit klaren, realistischen Zielen angegangen. Sein Fazit lautet: • «Erhöhter Trainingsaufwand (vorallem Lauftrainings im Winter und Frühling) • Abwechslungsreiche Trainings (Fitness, 2x pro Woche Fussball) • «Wissen» wie man Läufe gewinnt: Schon in den letzten Jahren war ich teilweise nahe dran, aber immer fehlte irgendein Puzzleteil. Gleichzeitig kannte ich das Potenzial und wusste, dass es eine Frage der Zeit bis nach ganz vorne ist. Aber es brauchte einen „Klick“-Moment, der im Herbst 2019 eintrat und der dann dieses „Wissen“ festigte. • Mentale Stärke, Selbstvertrauen und Umgang mit Drucksituationen • Ganz wichtig: Spass und Lockerheit!»
Fabian Bucher favorisiert die punkteträchtigen Läufe. Es motiviert ihn auch, dass sein älterer Bruder Thomas in derselben Kategorie vorne mitläuft. • «Der physische Aspekt in der Kategorie HAM ist nicht zu unterschätzen, somit schaue ich, dass die Kondition einigermassen passt. • Je schwieriger der Lauf ist, umso weiter vorne sind ich und mein Bruder Thomas klassiert, da die Technik bei uns besser ist als die Ausdauer. So liefen wir erstmals in Seelisberg an der MOM zusammen auf das Podest. Der Lauf war sehr schwierig und die Gegner machten gröbere Fehler als ich. • Ohne meinen Sieg im letzten Lauf des Jahres auf meinem Hausberg, Üetliberg, Zürich, hätte ich es nicht auf das Podest der Punkteliste geschafft. • Schön, dass ich mit Thomas einen Doppelsieg in der Jahreswertung feiern durfte.»
Annelise Bucher weiss: • «Wenn ich einen mehr oder weniger fehlerfreien OL absolvieren kann, so erreiche ich ein gutes Resultat. • Leider schleichen sich bei mir meistens Fehler ein. • Oftmals kann ich durch schnelleres Laufen noch etwas gut machen – aber nur auf den Wegen.» Sie geniesst es durch den Orientierungslauf viele neue Gebiete und Orte in der Schweiz kennenzulernen. Ihr Foto von der Swiss O Week 2019 in Gstaad zeigt, dass die «Familienbande Buchers – Ursprung» ebenfalls eine hohe Motivation für alle sind.
von links: Manuela Ursprung, Annelise Bucher, Fabian Bucher und Thomas Bucher