Orientierungslaufgruppe Biberist Solothurn

Autor: Noemi Uhlmann

Unsere ersten J+S 1418coaches

Wir Solothurner OL-Läuferinnen reisten am Samstagmorgen mit dem Zug nach Huttwil, im Sportzentrum Perspektive 1418coach-Kurs, der vom Kanton Bern organisiert wurde, teilzunehmen. An diesem Kurs werden 14 – 18 Jährige zu Hilfsleitern im Kinder- und Jugendsport ausgebildet. Am Kurs waren 40 Jugendliche aus den Sportarten OL, Fussball und Handball vertreten.

Wir Teilnehmer starteten das Zweitages-Programm mit einem kurzen Spiel. Danach ging’s für uns Orientierungsläufer in den Theorieraum. Wir erlernten von Kerstin Ullmann das NORDA-Prinzip und erhielten Tipps zum Legen einer eigenen OL-Bahn. Kurz vor dem Mittag machten wir noch OL-technische Spiele. Danach gab es auch schon Mittagessen.

Am Nachmittag durften wir eine OL-Lektion planen. Unser Ziel war es, in 2er Gruppen, einem Fussballer und einem Handballer den OL-Sport näher zu bringen. Nach der Planung unserer OL-Lektion hatten wir je eine Trainingslektion im Fussball und Handball. Nach diesen sehr anstrengenden 2 Lektionen gab es endlich wieder mal etwas zu Essen :).

Das Abendprogramm bestand aus einem Mikro-OL für welchen wir die «Karten» selbst zeichnen mussten. Ich glaube, ich habe an diesem sportlichen Abend den Eiffelturm über die Treppe erklommen😉.

Der nächste Morgen startete um 7:30 Uhr mit dem Frühstück. Anschliessend mussten wir unsere Zimmer räumen. Danach hatten wir noch kurz Zeit, um unserer OL-Lektion den Feinschliff zu geben. Nun waren wir OL-Läufer an der Reihe unsere vorbereitete Lektion zu halten und den anderen Jugendlichen unseren Sport vorzustellen. Zum Abschluss des Kursvormittages wurde in der Turnhalle noch gespielt. Wir mussten die Spiele selbst erlernen und den anderen Sportlern beibringen. Nach dem Mittagessen gab es noch eine Auswertung des Weekends.

Das Beste zum Schluss: Wir erhielten wohl als Erste im Kanton unser 1418coach-Diplom und ein T-shirt! Müde, aber glücklich machten wir uns auf den Heimweg. Wir haben an diesem Weekend viel gelernt und viele lustige Momente erlebt. Nun freuen wir uns darauf, im Training als 1418coach eingesetzt zu werden 😊.

Pfingststaffel 2019 auf der Moosalp VS

Auch dieses Jahr nahm die OLG Biberist SO mit zwei Staffelteams an der Pfista teil. Schon am Samstag fuhren wir bei Sonnenschein ins Wallis. Ohne grössere Wartezeiten erreichten wir die Moosalp. Gottlob durften wir mit unserem vielen Gepäck nahe zu unserem Zeltplatz fahren. Weil es an Pfingsten fast immer regnet, stellten wir als erstes unsere Zelte auf. Dabei konnte man verschiedene handwerkliche Fähigkeiten beobachten: Bei den einen ging es ruck-zuck und andere fluchten leise oder laut vor sich hin 🙂 . Schlussendlich standen aber alle Zelte.

Da wir unterdessen hungrig geworden waren und die Läufer auf der Nachtstrecke ihr Essen auch noch verdauen mussten, sassen wir schon sehr bald alle rund ums Feuer und verpflegten uns. Die wohl seltsamste Wettkampfnahrung waren die zwei Würste von…

Schon bald begann der Wettkampf mit dem Massenstart der ersten Nachtstrecke. Unsere beiden Startläufer trotzten den vielen Höhenmetern und kehrten nach ca. 1.45 Std. fast gleichzeitig zurück. Als dann auch die Läufer der 2. Strecke zurück waren, gingen wir schon bald danach schlafen. Ohne Schlummertrunk! Oder auf jeden Fall bei den meisten ohne.

Viel zu schnell wurde es Morgen. Was hörten wir denn da auf den Zeltdächern? Wie sollte es auch anders sein! Pfingststaffelwetter 🙁 , immerhin schneite es nicht.

Die 3. Strecke begann mit einem Jagtstart d.h. H+ die Summe der zwei gelaufenen Zeiten. Auch bei diesem Start feuerten wir unsere Teammitglieder an. Immer wieder standen wir am Überlauf und warteten auf unsere Läufer/innen. Leider stand der Zuschauerposten recht hoch oben am Hang. Wir mussten auch feststellen, dass alle auf den kurzen und mittleren Bahnen den Posten von unten anlaufen mussten. Daran hatten nicht wirklich alle Freude.

Die vierte und fünfte Strecke konnte noch abgelöst werden, bis dann leider die Läufer/innen der sechsten und siebten Strecke auf den Massenstart mussten. Selbstverständlich wurden auch diese Läufer/innen kräftig von uns angefeuert. Wir machten uns auf eine längere Wartezeit gefasst, da vor allem die siebte Strecke recht lang war und viele Höhenmeter hatte.

Als alle zurück und umgezogen waren, versammelten wir uns am Feuer. Leider fing es schon bald an wie aus Kübeln zu regnen. Deshalb beendeten wir unsere Mittagessen in Uelis grossem Zelt. Als es ein Wetterloch gab, räumten wir unsere Zelte blitzschnell zusammen und liefen mit unserem vielen und schweren Gepäck Richtung Parkplatz. Bei der Heimfahrt fing es wieder an zu regnen.

Alles im Allen hatten wir eine super Pfista und vielleicht reicht es nächstes Jahr sogar für ein 3. Team.

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