Orientierungslaufgruppe Biberist Solothurn

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EYSOC 2023 – Zwei Top-Ten-Plätze für Lotta Marit Lüthi

Lotta hat an der Jugend-EM vom 31. Januar bis am 4. Februar 2023 in Madona (Lettland) überzeugt. Von Rennen zu Rennen konnte sie sich steigern und erreichte in der Langdistanz und in der Staffel je einen Platz in der Top-Ten.

Janik sammelte in den drei Rennen wichtige internationale Erfahrungen. Er konnte zudem in einer finnisch-schweizerischen Staffel mitlaufen.

Dienstag, 31. Januar 2023, Sprint

Aus Schweizer Sicht überzeugten insbesondere die Jugendläufer Lavio Müller und Nesa Schiller mit einem zweiten resp. dritten Rang sowie die Juniorin Alina Niggli mit dem Gewinn der Bronzemedaille.

Lotta lief auf Rang 12 bei D17 ein. Lotta war nicht so zufrieden mit ihrem ersten internationalen Einsatz: «Es hatte gute Abschnitte drin, aber die Routenwahl war nicht immer so optimal.»

Janik Burki platzierte sich auf Rang 23 bei H17. Er sagte: «Ich bin gut gestartet, war zurückhaltend. Nach zwei grossen Fehlern hat es gedauert, bis ich mich wieder zurechtfand.» Janik zeigte sich zufrieden mit seinem ersten Lauf auf internationalem Parkett.

Die komplette Rangliste: https://orienteering.sport/event/european-ski-orienteering-championships-2/sprint/

Mittwoch, 1. Februar 2023, Mitteldistanz

Alina Niggli krönte sich zur neuen Junioren-Weltmeisterin. Eine weitere Medaille gab es für Lavio Müller an der Jugend-EM, währenddem Nicola Müller (Elite-EM) und Nesa Schiller (Jugend-EM) je ein Diplom holten.

Lotta erreichte den 13. Rang bei D17. Auf die Frage wie es gelaufen sei, meinte sie: «Leider nicht besser als gestern. Die Planung war gut, aber an der Umsetzung hat es gefehlt.»

Janik platzierte sich bei H17 auf Rang 26. Er bilanzierte: «War nicht gerade so mein Lauf. Eine Schlaufe habe ich zweimal gemacht. Da habe ich auch mental eingebüsst.» Er buchte es als weitere Erfahrung ab und blieb motiviert weiter Gas zu geben.

Die komplette Rangliste: https://orienteering.sport/event/european-ski-orienteering-championships-2/middle/

Freitag, 3. Februar 2023, Langdistanz

Aus Schweizer Sicht überzeugten dabei insbesondere Nicola Müller mit dem Gewinn der Bronzemedaille in der Elitekategorie, sowie Nesa Schiller und Alina Niggli mit Medaillen an der Juniorinnen-WM und der Jugend-EM. 

Lotta platzierte sich mit ihrem 8. Rang bei D17 in der internationalen Top Ten. «Die erste Erfahrung mit Massenstart war nicht so gut. Ich brachte die Karte nicht in den Halter. So war es ein bisschen blöd, weil die andern schon weg waren. Bei der ersten Schlaufe war ich mega unsicher und dachte sogar, dass ich einen falschen Posten hätte. Doch dann lief ich auf Risiko weiter und holte bis fast zum vordersten Tram auf. Im Zielsprint merkte ich, dass ich physisch nicht mithalten mochte.»

Janik platzierte sich bei H17 auf Rang 27 von 34 Teilnehmern.

Die komplette Rangliste: https://orienteering.sport/event/european-ski-orienteering-championships-2/mass-start/

Samstag, 4. Februar 2023, Staffel

Erstmals gewann ein Schweizer Damen-Team an internationalen Titelkämpfen auf Elite-Stufe eine Staffelmedaille: Lea Widmer, Flurina Müller und Eliane Deininger laufen zu Bronze. Auch das Herren-Team überzeugte mit der Silbermedaille. Daneben gibt es je eine Silber-Medaille bei den Junioren und eine Bronze-Medaille bei den Juniorinnen.

Lotta war Startläuferin in der Staffel mit Nesa Schiller und Coralie Widmer der Jugendkategorie D17. Sie erreichten den 4. Schlussrang und holten ein Diplom!

Janik Burki konnte sich nicht für die Schweizerstaffel qualifizieren, bekam aber die Möglichkeit in einem finnisch/schweizerischen Team zu laufen. Er schaffte es, den Rückstand auf die Erstplatzierten mit + 09:20 in Grenzen zu halten.

Die komplette Rangliste:  https://orienteering.sport/event/european-ski-orienteering-championships-2/relay/

Damit endet das erste internationale Ski-OL Abenteuer an einer Jugend-EM für Janik und Lotta.

Texte: Sven Aschwanden/Jacqueline Bill

Bildschirmfotos: J. Bill

https://www.swiss-orienteering.ch/de/medien/medienfotos/medienfotos-2023/ski-ol-portraitfotos-kader/em-junioren-wm-jugend-em-madona-lat.html

Fotos: Christian Aebersold   

Ski-OL Jugend-EM in Lettland mit Lotta und Janik

Die Ski-OL-Europameisterschaften der Elite, die Junioren-WM sowie die Jugend-EM werden vom 31. Januar bis am 5. Februar 2023 in Madona (Lettland) ausgetragen.

Fotos: Martin Jörg

An der Ski-OL Schweizermeisterschaft Langdistanz im Val Mustair erreichten Lotta Marit Lüthi, 2008, den 2. Rang bei D17 und Janik Burki, 2008, den 3. Rang bei H17.

Nun sind sie für die Jugend EM in Litauen selektioniert und nehmen zum ersten Mal an einer internationalen Meisterschaft statt. Ein schöner Erfolg, zu dem wir ganz herzlich gratulieren!

Sie sind am vergangenen Samstag angereist, um Skis zu testen und an einem Modelevent teilzunehmen. Ihr/Das Wettkampfprogramm ist wie folgt:

  • Dienstag, 31. Januar 2023         Sprint
  • Mittwoch, 1. Februar 2023        Mitteldistanz
  • Freitag, 3. Februar 2023            Langdistanz (Massenstart)
  • Samstag, 4. Februar 2023. Staffel (bei Qualifikation)
  • Sonntag, 5. Februar 2023 Sprint-Staffel (nur Elite)

Die Wettkämpfe können mitverfolgt werden unter: https://orienteering.sport/event/european-ski-orienteering-championships-2/info/

Das Schweizer Elite-Team wird angeführt von Nicola Müller und Gion Schnyder, sowie Eliane Deininger: https://www.swiss-orienteering.ch/de/news/ski-ol/2511-ski-ol-bereit-fuer-die-titelkaempfe-in-lettland.html.

Homepage des Veranstalters: https://esoc2023.lv/

45. GV der OLG in Biberist

Foto: Sandra Schönfeld

Die 45. Generalversammlung der Orientierungslaufgruppe Biberist SO konnte diesmal ohne Auflagen in der Alten Turnhalle in Biberist durchgeführt werden.

Der Präsident Patrick Henseler begrüsste die 39 Anwesenden darunter auch das 91-jährige Gründungsmitglied Hans Schneider.

Gleich zu Beginn gedachten die Anwesenden des kürzlich unerwartet verstorbenen Mitgliedes Markus Sieber. Aufgrund der tiefen Trauer wurde die vorgesehene Verabschiedung seiner Frau Tanja Uhlmann aus dem Vorstand vertagt.

Regula Jäggi trat nach neun Jahren als Kassierin aus dem Vorstand zurück. Nebst ihrem Amt hat sie sich vielfältig, so auch am Kinderfest Biberist, für den Orientierungslauf engagiert. Der Präsident verdankte ihr die langjährige und gewissenhafte Arbeit als Kassierin und ihr Engagement für den Verein.

Präsident Henseler dankt der Kassierin Jäggi

Präsident Henseler wirbt nachdrücklich um neue Vorstandmitglieder!

Das Tätigkeitsprogramm 2023 sieht zu den wöchentlichen Jugend- und Erwachsenen-Trainings, den Nationalen OL am 1. April in Solothurn im Rahmen des solothurnischen OL-Weekends vor. Der Verein engagiert sich mit 19 sCOOL-Etappen in den Schulen der Region und organisiert den sCOOL-Cup in Gerlafingen. Anlässlich des 20-jährigen sCOOL-Jubiläums findet neu ein Talentbox-Event statt.

Patrick Henseler gratulierte den drei Junior*innen zur Selektion ins BE/SO Nachwuchskader sowie dem Nachwuchs- und dem Elite-Fahrer zur Selektion ins MTBO Kader.

Alle Geschäfte wurden einstimmig angenommen. Der Präsident und die Vorstandsmitglieder wurden mit Applaus wieder gewählt.  

Im gemütlichen zweiten Teil gab der Doppelbürger Miron Rulka äusserst unterhaltsam Einblick in seine wahr gewordene WUC-Teilnahme unter polnischer Flagge.

Fotos und Text: J. Bill

Verabschiedung Regula Jäggi Kassierin 2014-2022

Regula Jäggi

Regula Jäggi wurde an der 36. GV im Saalbau Derendingen einstimmig zur Kassierin der OLG Biberist SO gewählt. Nach neun Jahren gibt sie nun ihr Amt weiter. Wir danken Regula für ihre geschätzte, umsichtige und gewissenhaft Arbeit. Im Gespräch lassen wir ihre Arbeit Revue passieren.

Interview mit Regula Jäggi

Jacqueline Bill, jacqueline.bill@solnet.ch

Nationalkader Bike-OL 2023: Selektioniert sind Adrian und Noé

Adrian Jäggi, 1998, selektioniert sich im zweiten Jahr für das A-Kader der Herren. Noé Henseler, 2006, selektioniert sich wiederum für die Anschlussgruppe. Wir gratulieren den beiden herzlich und wünschen eine gute Vorbereitung für die Saison 2023.

Adrian Jäggi in Pole-Position (Foto: Lars Gustafsson)

Adrian, du hast ein befrachtetes Jahr hinter dir. Sportlich wie auch beruflich hast du Vollgas gegeben. International konntest du mit dem 8. Rang an der Europameisterschaft in Litauen dein bestes Einzelergebnis feiern. National erreichtest du in der Jahrespunkteliste 59 Punkte. Das bedeutet nur einen Punkt Rückstand auf den acht Jahre älteren, abtretenden Dominator Simon Brändli.

Was heisst das nun für dich auf nationaler Ebene?

Nach sehr guten Rennen im Frühling, als ich drei von vier Wertungen für den SwissCup gewonnen habe, lag ich sogar lange in Führung. Gegen Schluss war aber Simon dann wieder etwas schneller als ich, und so reichte es am Ende ganz knapp nicht für den Sieg. Das soll sich aber in den nächsten Jahren ändern.

Was traust du dir auf dem internationalen Parkett in der kommenden Saison zu?

Ich möchte mich stetig verbessern, und nach dem 8. Rang an der EM letztes Jahr setze ich mir ein Diplom (bis 6. Rang) zum Ziel für diese Saison. Es wird ebenfalls spannend zu sehen, ob wir nach dem Abtritt von Simon mit dem Herrenteam in der Staffel an die Erfolge der letzten beiden Jahre anknüpfen können.

Noé Henseler (Foto: Adrian Jäggi)

Noé, 2006, du giltst als Nachwuchstalent: an der Europameisterschaft in Litauen hast du mit 5. und 6. Platz, zwei Diplome erreicht, an der Schweizermeisterschaft Langdistanz als 16-Jähriger bei H20 den 1. Rang.

Welches Fazit ziehst du persönlich in Bezug auf die nationale und internationale Saison 2022?

Die Resultate in der Saison 2022 fielen deutlich konstanter aus im Vergleich zum vorherigen Jahr. Die internationalen Wettkämpfe fanden für mich zwischen März und Juni statt. Die nationalen Rennen, welche im Herbst stattfanden, konnte ich erneut erfolgreich beenden. Allerdings sind diese Wettkämpfe für den Vergleich zur Gegnerschaft nicht wirklich ausschlaggebend, da es an teilnehmenden Personen in meinem Alter fehlt. Dies ist zum Glück international nicht der Fall. So kann ich mit den konstanten Resultaten voll motiviert in die Saison 2023 starten.

Wie können wir uns das Training in der Anschlussgruppe vorstellen?

Da ich in der Anschlussgruppe bin, darf ich bei Trainings des Nationalkaders, wie z. B. zur EM-Vorbereitung teilnehmen. Diese finden vor allem vor internationalen Wettkämpfen statt, können aber auch ausserhalb der Saison sein. Der grösste Teil besteht aus MTBO-Trainings jedoch gibt es jährlich auch einen Leistungs-Test auf dem Bremerloop in Bern.

Da die meisten Trainingsstunden ausserhalb der Anschlussgruppe absolviert werden, steht bei den gemeinsamen Trainings der Vergleich zu den anderen Sportlern im Vordergrund.

Jacqueline Bill, jacqueline.bill@solnet.ch

NWK BE/SO: Selektioniert sind Stefanie, Lotta und Janik!

Neu schaffen es Lotta Lüthi, 2008, und Janik Burki, 2008, auf Anhieb in den Kategorien Damen 16 und Herren 16 ins Nachwuchskader BE/SO.
Stefanie Burki, 2006, selektioniert sich erneut für einen Kaderplatz bei Damen 18.
Wir gratulieren Stefanie, Lotta und Janik ganz herzlich zu ihren erfolgreichen Selektionen für das Soubäre-Kader!

Lotta Lüthi, Foto: OL Regio Wil

Lotta, du bist die Überfliegerin der Saison 2022 in der Kategorie Damen 14. Ungezählte erste Ränge hast du erreicht. Als Krönung wurdest du am OL-Fest in Nottwil als Saisonbeste bei den D14 geehrt. Die Kaderselektion ist nun das Sahnehäubchen, nicht wahr?

Ja, ich habe mich sehr über die Selektion gefreut. Das war mein grosses Ziel.

Nebst der OLG Biberist SO läufst du auch für die OL norska. Nun habt ihr euch zu dritt von der OL norska für D16 selektioniert. Was bedeutet dir das?

Es ist schön, dass wir alle drei es geschafft haben. Da wir uns gut miteinander verstehen, wäre es schade gewesen, wenn nicht alle selektioniert worden wären.

In der kommenden Saison wirst du in der nächsthöheren Kategorie D16 laufen. Welche Herausforderungen bringt das für dich?

Bei D16 wird die Konkurrenz ziemlich gross sein, da es viele starke Läuferinnen hat, die alle schon 1-2 Jahre länger im Kader sind.

Janik Burki

Janik, noch im Herbst warst du dir nicht so sicher, ob es für die Selektion reicht. Was hat den Ausschlag gegeben, dass du dich im sechsköpfigen H16-Kader selektionieren konntest?

Nach starken Läufen im Frühling, ich gewann meinen 1. Nationalen in Bremgarten, verlief die weitere Saison mit Hochs und Tiefs. Flüchtigkeitsfehler und die damit verbundenen Postenfehler brachten mich aus dem Konzept. Ich denke, dass dann mein 5. Platz an der LOM im Toggenburg viel zur Selektion beigetragen hat.

Worauf freust du dich am meisten im Nachwuchskader?

Da ich oft allein trainiere und wir in unserem Verein auch keine gleichaltrigen Jungs haben, freue ich mich am meisten auf die gemeinsamen Trainings und das Zusammensein mit den SouBären, dich ich von den Wettkämpfen, Lagern und dem Jugendcup 2022 bereits kenne.

Nun wirst du ein Trainingstagebuch führen. Wie findest du das?

Da ich bereits auf Strava einzelne Trainings aufschalte, freue ich mich, meine Trainingseinheiten im T-Pak zu erfassen.

Stefanie Burki

Stefanie, Sprungbrett, Kaderselektion D16 und nun Kaderselektion D18. Welche Ziele waren dir wichtig in den vergangenen zwei Jahren, um das zu erreichen?

Da ich physisch fit bin, war und ist für mich das Feilen an der Technik im Vordergrund. Dank der Unterstützung des Trainerteams und von Jost, habe ich grosse Fortschritte gemacht und einige sehenswerte Resultate an den Testläufen erzielt. Auch mental gelingt es mir immer besser, Rückschläge wegzustecken und aus weniger guten Läufen zu lernen.

Was motiviert dich pro Saison zwei Lager, zehn Weekends und viele persönliche Trainings für den OL zu investieren?

Der Teamgeist im SouBären-Kader ist sehr gross und motiviert mich, auch an Regentagen meine Trainingsrunde zu absolvieren. Auch sind der Sport und das Bewegen draussen im Wald für mich ein nicht mehr wegzudenkender Ausgleich zur Schule.

In deiner Alterskategorie D18 geht es unter anderem darum Aufgaben innerhalb des Teams zu übernehmen. Welche bisherigen Erfahrungen kommen dir da zugute?

Auch ich war vor zwei Jahren froh, dass die Älteren mich in die «Regeln» des SouBären-Haufens einführten. So bin ich gerne bereit, nun auch mehr und mehr Verantwortung zu übernehmen und meinen Teil zum guten Gelingen der KAZUs und TLs beizutragen.

Die Verantwortlichen des Nachwuchskaders halten fest: «OL ist eine Familiensportart. Der Einfluss auf die OL-Karriere des Jugendlichen besteht deshalb nicht nur von Seite des Kaders.» So interessiert uns die Reaktion der Eltern auf die Selektionen.

Mirjam und Markus Lüthi: Was löst die Selektion von Lotta bei euch aus?

Wir freuen uns für Lotta und unterstützen sie gerne auf ihrem weiteren Weg.

Daniela und Manfred Burki: Nach Stefanie selektioniert sich nun auch Janik für das Nachwuchskader. Was lösen diese Selektionen bei euch aus?

Wir freuen uns sehr für Stefanie wie auch für Janik, denn beide lieben den OL Sport sehr und trainieren gerne. Somit unterstützen wir beide, indem wir sie an die Wettkämpfe begleiten und sie, wenn nötig, zum Training fahren. Wir vermitteln ihnen, dass die Freude an der Bewegung draussen nach wie vor im Vordergrund stehen soll. Nicht nur der Erfolg ist massgebend und kann insbesondere nicht erzwungen werden, sondern auch die vielen Erfahrungen und Erlebnisse, die sie in der Kaderzeit sammeln können. Vor den Läufen motivieren wir sie immer mit «Häb Fröid im Waud!» oder natürlich «i dr Stadt», wenn es ein Sprint ist.

Jacqueline Bill, jacqueline.bill@solnet.ch

Die OLG am Kinderfest in Biberist

Foto: Regula Jäggi hilft beim Start ins Stempellabyrinth

Nach zwei Jahren Zwangspause konnte das Kinderfest Biberist am Kilbisonntag, 11. September 2022, wiederum durchgeführt werden. Für alle Kinder vom Kindergarten bis zur 5. Klasse standen 20 Posten im Bleichenmatt-Areal bereit. So auch der Posten 14 der Orientierungslaufgruppe Biberist SO. Unter der engagierten Leitung von Regula Jäggi wurden OL-Erlebnisse angeboten: Bei den Kleineren war der OL-Posten «mit der Angelrute stempeln» am beliebtesten. Die etwas grösseren Kinder standen Schlange für das Stempellabyrinth, das Bahnen in verschiedenen Schwierigkeitsgraden anbot. Väter zeigten sich beeindruckt, dass sogar ein OL mit zehn Posten auf der Schulhauskarte vorbereitet war, und ermunterten ihre Sprösslinge zu starten. Eine Mutter hingegen erinnerte sich mit Schrecken an ihre eignen OL-Erlebnisse im Schulalter. Und das grossformatige, anspruchsvolle Memory mit Kartenausschnitten verlockte zum Spielen. War es beim Einrichten ab 8 Uhr noch ruhig gewesen, herrschte ab 10.30 Uhr bis zum Schluss Hochbetrieb. Das Helferteam hatte alle Hände voll zu tun, um die vielen Kinder und ihre Eltern in die Handhabung der Karte, den Gebrauch des Badges oder der Stempelzange einzuführen, jedem Kind seinen Lauf auszuwerten und das Material wieder zu ordnen. Nur gut, dass es ab Mittag Verstärkung gab; denn mehr als 540 Kinder profitierten vom Angebot. Zur Bestätigung gab es einen Kleber vom Posten 14, und weiter ging es zum nächsten Posten. Zufriedene, glückliche Gesichter bei Klein und Gross prägten dieses sonnige Kinderfest.

Text und Foto: J. Bill

Jugendcup 2022: selektioniert sind Stefanie, Lotta und Janik

Stefanie Burki (Foto: Philipp von Arx)

Lotta Marit Lüthi (Foto: Alphafoto)

Stefanie Burki, D16 und Lotta Marit Lüthi D14 sind im A-Team Girls und Janik Burki H14 ist im D-Team Boys des Nachwuchskaders BE/SO selektioniert. Eine Premiere für unsere drei erfolgreichen Nachwuchsläufer*innen in einem Viererteam am Saison-Höhepunkt zu starten!

Janik Burki (Foto: Silvan Schletti)

Sie nehmen am zweitägigen Vergleichswettkampf zwischen den Regionalkadern der Schweiz teil. Am Samstag, 3. September ist der Staffellauf im Bad Schauenburg. Am Sonntag, 4. September findet der Einzellauf Kei-Thiersteinberg im Rahmen des 8. Nationalen OL Langdistanz statt.

«Die Selektion hat mich sehr gefreut. Sie bestätigt mir, dass ich auf einem guten Weg bin und gute Resultate erzielt habe», meint Janik. 

«Die Selektion hat mir gezeigt, dass ich diese Saison bis jetzt regional wie auch national vorne mitlaufen konnte», sagt Lotta.

Stefanie, die Nachwuchskaderläuferin, hält fest: «Ich freue mich sehr, dass ich dieses Jahr im A-Team laufen darf. Für mich ist es der Lohn für meine guten Resultate an den beiden Testläufen vom Frühjahr im französischen Jura. Cool, dass auch Lotta im selben Team läuft.»

Am Start stehen pro Kader je ein vierköpfiges Damen- und Herrenteam, welche aus einem D/H14-, D/H16-, D/H18- und D/H20-Mitglied besteht. Nur die Ergebnisse dieser acht Läuferinnen und Läufer werden für die Gesamtwertung gezählt und entscheiden darüber, welches Nachwuchskader den begehrten Jugendcup-Pokal mit nach Hause nehmen darf.

Ende Sommerferien findet ein Kaderzusammenzug statt, wo das Motto und das passende Outfit kreiert werden. Philipp von Arx und sein Trainer-Team werden die Soubäre sicher gut betreuen.

2018 hat das Regionalkader BE/SO das letzte Mal gesiegt. Wir wünschen weiterhin gutes Training, viel Vorfreude aufs Erlebnis und wünschen dann toi, toi, toi!

Text: J. Bill

Top Ten Plätze für Adrian Jäggi und Noé Henseler, Bike-OL EM in Litauen, 17. – 22.05.2022

Massenstart EMBTBOC2022, Foto: EMTBOC2022

Simon Brändli, Elite, wird Europameister in der Langdistanz! EM Langdistanz

Adrian Jäggi an der EMTBOC2022, Foto: EMTBOC2022
Adrian Jäggi beim Zielposten, Foto: Patrick Henseler

Adrian Jäggi, Elite, erreichte in der Langdistanz den 8. Rang im 63-köpfigen Teilnehmerfeld.Vier Schweizer (Brändli, Jäggi, Hotz, Rieder) massen sich mit den anderen 16 Nationen. Nach schwierigem Start (17. Rang) steigerte sich Adrian kontinuierlich und fuhr ab der zweiten Rennhälfte konstant auf dem 8. Rang. Mit seiner Zeit von 1:51:09 erreichte er gut vier Minuten hinter dem Erstplatzierten Simon Brändli das Ziel. Die weiteren Rennen hat Adrian auf seiner Homepage Adrian Jäggi eindrücklich dokumentiert. Adrian, wir freuen uns mit dir über deinen grossartigen 8. Rang und gratulieren herzlich zu deinen Leistungen!

Adrian, was bedeutet dir diese Rangierung?

Sie bedeutet viel für mich! Es ist eine Bestätigung für meine gute Form, die ich in den letzten beiden EM Langdistanzen zeigen konnte. Es stimmt mich zuversichtlich für die kommenden Saisonhöhepunkte!

Du hast letztes Jahr dein Elektroingenieurstudium abgeschlossen, und arbeitest nun 40 % als Assistent an der BFH in Burgdorf und an deinem Masterstudium, daneben setzt du auf den Leistungssport. Wie ist das für dich?

Es ist definitiv immer viel los. Im Masterstudium belege ich momentan 3 Module (9ECTS), daneben arbeite ich an der ersten Projektarbeit (ebenfalls 9 ECTS) an einem Projekt für das Institut, in dem ich angestellt bin. Mein Chef ist zum Glück äussert flexibel und verständnisvoll für meine sehr intensive «Nebenbeschäftigung». Ich freue mich trotzdem auf die Semesterferien nach den Prüfungen in den nächsten beiden Wochen, dann fällt zumindest 1/3 meiner Beschäftigung vorübergehend weg.

Als nächstes grosses Ziel stehen die Weltmeisterschaften in Schweden an, 10.-20. Juli 22. Wie sieht deine Vorbereitung darauf aus?

Nach der EM ging es direkt ins Trainingslager für die WM nach Falun und Leksand. Wir trainierten in relevanten Geländen und bestritten Schweden-Cup Rennen in Leksand. Dies war ein sehr wichtiger Teil der Vorbereitung. Unmittelbar danach stand noch ein Rennwochenende in Fontainebleau an, und da zeigte sich bei mir, dass langsam alles etwas zu viel wurde. Nach einer grossen Erschöpfung geht es mir aber unterdessen wieder super und meine Trainingswerte stimmen mich wieder zuversichtlich für die kommende WM! Mein Ellbogen, den ich Frankreich nähen musste, ist ebenfalls wieder geheilt!

Du hast Simon Brändli in dieser Saison national schon mehrmals bezwungen. Er hat sein eigentliches Ziel, den Spint zu gewinnen, verpasst. Nach seinem Europameistertitel in der Langdistanz wird er zitiert: « Ich musste diesen vierten Platz zuerst verarbeiten und mental daran arbeiten, dass ich trotzdem auch heute voll an mich glaube.» Welchen Stellenwert hat die mentale Vorbereitung für dich?

Simi ist einer, der sich sehr gut auf die wichtigen Wettkämpfe fokussieren kann. Nicht dass ihm die Swiss-Cup Rennen unwichtig wären, aber da schaffe ich es doch häufiger, ihn zu schlagen, als an wichtigen Rennen. Ich stehe an einem ganz anderen Punkt als Simi, der in jedem Rennen um die Medaillen kämpft. Ich weiss, dass ich in gewissen Geländen mehr Vorteile habe als in anderen, so liegen mir hügelige Gelände deutlich besser als flache. Während dem Rennen fokussiere ich mich ebenfalls nur aufs Hier und Jetzt, und versuche immer mein Bestes zu geben, auch wenn mir ein Gelände nicht liegt. Es geht bei mir schliesslich um jeden Rang, und (noch) nicht darum, der absolut Schnellste zu sein.

Noé Henseler beim Zielposten, Foto: Patrick Henseler

Noé Henseler (Jugend) gehört seit der Saison 2020 der Anschlussgruppe des Bike-OL Nationalkaders an. Er erreichte beim Mitteldistanz Rennen mit dem 6. Rang einen Diplomplatz. In der Langdistanz spurtet er zu Rang 5 in einem 33-köpfigen Teilnehmerfeld. Mit einer Zeit von 1:15:41 verlor er knapp 3.33 Minuten auf den Erstplatzierten Leclere. Noé, wir freuen uns mit dir über deine Erfolge und gratulieren herzlich zu diesen ausserordentlichen Leistungen!

Noé, was bedeuten dir diese Rangierungen?

Für mich war es eine Bestätigung meiner Leitungen nach der EYMTBOC in Portugal. Diese Resultate sind für mich eine gute Basis für weitere Wettkämpfe.

Was lässt dich in einem Feld von 13 Nationen so erfolgreich mithalten? Überwiegt jugendliche Unbekümmertheit oder grosses Selbstvertrauen?

Ich finde es sehr anspornend in diesem internationalen Feld starten zu dürfen. Der kollegiale Umgang mit den anderen Nationen bereitet mir viel Freude.

Wieviel Zeit wendest du inzwischen für dein Training auf?

Circa 10-15h pro Woche

Du bist 15-jährig und besuchst die Kantonsschule. Wie gelingt es dir Schule und Sport unter einen Hut zu bringen?

Ich habe einen grossen Hut. 😉

Text: J. Bill / Fotos: P. Henseler und EMTBOC2022

16 Jahre im Dienst von «OL und Umwelt»

Roger Müller

Roger Müller hatte 16 Jahre lang die Leitung der regionalen Fachstelle OL und Umwelt beim Solothurnischen OL Verband, SKOLV, inne. An der Delegiertenversammlung SKOLV vom 15. März 2022 wurde sein langjähriger Einsatz verdankt und sein Rücktritt Tatsache. Im folgenden Gespräch erfahren wir mehr über sein Engagement für die Karten des Orientierungslaufes.

Interview mit Roger Müller

Sein Nachfolger ist Alexander Schwab von der OL Regio Olten.

Text/Foto/Audiodatei: J. Bill

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